Die Kastelruther Spatzen kommen 2012 nach Kirchhellen

Großes Fest der Volksmusik

Entweder man liebt sie oder man hasst sie. Ein Zwischending gibt es nicht. Aber eins steht jetzt schon fest: Wenn am 24. August 2012 die Kastelruther Spatzen in Kirchhellen am Start sind, werden Tausende Volksmusik-Fans Festival-Stimmung verbreiten.

KIRCHHELLEN

von Von Jan-Henning Janowitz

, 15.04.2011, 17:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dieter Wrobel, Frank Strömer und Bernhard Steinmann freuen sich auf das große Fest der Volksmusik mit den Kastelruther Spatzen als Topact.

Dieter Wrobel, Frank Strömer und Bernhard Steinmann freuen sich auf das große Fest der Volksmusik mit den Kastelruther Spatzen als Topact.

Aber wenn der Inhaber von Boka-Tours von den Kastelruther Spatzen und Marc Pircher spricht, kann er seine Euphorie nur schwer im Zaun halten. Zahlen, Daten, Fakten, Namen: Wrobel kennt alles rund um den volkstümlichen Schlager. Was er nicht weiß, besorgt er sich im Internet. Wrobel weiß aber nicht nur alles von den Stars, er kennst sie auch. Und zwar so gut, dass sie bei der After-Show-Party bis in den frühen Morgen in seinem Wohnzimmer weiterfeiern.

Diese guten Kontakte zu der Szene verhalfen ihm nun zu einem Coup, den er selbst als „einmalige Sache für Kirchhellen“ beschreibt. Die Spatzen kommen. Und zwar nicht irgendwelche Vögel, sondern die singenden und musizierenden Kastelruther Spatzen aus Südtirol, die die betagtere Generation fast so in Extase versetzen wie DSDS-Sänger Pietro Lombardi seine Teenager-Fans oder die Rolling Stones den Alt-68er. Ein riesiges Zelt wird auf dem Josef-Terwellen-Platz aufgebaut. Halb offen, um Open-Air-Atmosphäre zu bekommen, lichtundurchlässig, um die Show nicht zu beeinträchtigen. 3000 Quadratmeter wird das Zelt messen. 20 Meter hoch. „Sehr repräsentativ. Und genauso wollten wir das auch“, sagt Frank Strömer.

Der Brauhaus-Chef wird mit seinem Gastro-Team für die komplette Bewirtung sorgen. Zünftig soll‘s werden. Ganz so wie auf einer Hütte in Südtirol, wo die Kastelruther Spatzen auf saftigen Almwiesen für ihre Autogrammkarten posieren. Auch die Bühne, auf der die Spatzen ihre Liedchen von den Dächern pfeifen werden, soll groß werden. „Mindestens 100 Quadratmeter“ sagt Wrobel. Ganz wichtig ist für Wrobel und Strömer auch das Thema Sicherheit. Der Brauhaus-Chef ist seit einigen Tagen in intensiven Gesprächen mit Sicherheitsfirmen und lässt keine Kompromisse zu. „Ich spreche nur mit Firmen, die mir seriöse und gut durchdachte Sicherheitskonzepte vorlegen. Das steht für uns an erster Stelle.“

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