Die Gemeinde der Pauluskirche Kirchhellen hat als Teil der Evangelischen Kirchgengemeinde Bottrop ein gemeinsames Projekt für Flutopfer ins Leben gerufen: Brückenbau nach Erftstadt. © Aileen Kurkowiak
Spenden

Evangelische Kirchengemeinde Bottrop spendet 10.000 Euro an Flutopfer

Die Friedenskirchengemeinde Erftstadt wurde stark getroffen von der Hochwasserkatastrophe. Schnelle Hilfe wird gebraucht. Doch Pfarrer Martin Rödel aus Kirchhellen plant langfristig.

Erftstadt gehört zu den Städten, die von dem Hochwasser am härtesten getroffen wurden. Die Evangelische Friedenskirche unterhält unter anderem zwei Seniorenheime, eine Flüchtlingsunterkunft und ein Hospiz. Auf Grund von Evakuierung und Zerstörung kann die Kirchengemeinde ihre Arbeit aktuell nicht ausführen.

Geldspenden sind nur der erste Schritt

„Wir stehen in persönlichem Kontakt zu den Pfarrern vor Ort. Wir konzentrieren uns zunächst darauf, das Schlimmste mit Geldspenden aufzufangen“, erklärt Pfarrer Martin Rödel von der Pauluskirche Kirchhellen. An vielen Stellen gab es eine Welle der Solidarität, die vor allem auch durch immense Mengen Sachspenden hervorsticht. Das habe jedoch zu einigen Unübersichtlichkeiten geführt.

Nach wenigen Tagen spendeten die Bottroper eine unglaubliche Summe von 10.000 Euro. Die Kirchengemeinde in Erftstadt muss sich jetzt neu strukturieren, damit sie auch vor Ort Hilfe für all die anderen Opfer leisten kann. Sobald die Lage übersichtlicher geworden ist, wird entschieden, welche Sachspenden explizit benötigt werden.

Langfristige Unterstützung

Bei der Spendenaktion „Brückenbau nach Erftstadt“ handelt es sich um den ersten Schritt eines mittel- bis langfristigen Plans. Von anderen Gemeinden, die vor Jahren schon mit Hochwasserschäden zu kämpfen hatten, weiß Martin Rödel: „Nach fünf Jahren ist vielleicht die Hälfte geschafft. Wir wollen langfristig helfen. Diese Partnerschaft wird bestehen bleiben.“

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