Feuerwehren kuppelten, knoteten und schätzten beim Leistungsmarsch

Leistungsmarsch

Mehr als 200 Feuerwehrleute bewiesen Kraft, Ausdauer und Geschick beim Leistungsmarsch in Kirchhellen. Der Sieger kommt seit langer Zeit mal wieder aus dem Bottroper Süden.

von Lara Schlüter

Kirchhellen

, 02.09.2019, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Feuerwehren kuppelten, knoteten und schätzten beim Leistungsmarsch

Die Gruppe 1 der Freiwilligen Feuerwehr Feldhausen in Aktion an der letzten Station des Leistungsmarschs. © Lara Schlüter

Zum 9. Mal war die Freiwillige Feuerwehr Kirchhellen Veranstalterin des alljährlichen Leistungsmarschs. Insgesamt 18 Feuerwehrgruppen machten sich auf den rund 8,5 Kilometer langen Marsch rund um den Hof Timmerhaus. Den weitesten Anfahrtsweg nahm der Löschzug aus Borkum auf sich, Partnerfeuerwehr der Ortswehr Feldhausen.

„Bereits im September des vergangenen Jahres haben wir mit den ersten Vorbereitungen begonnen“, erzählte Simon Glogowski, Unterbrandmeister der Ortswehr Kirchhellen. Alle zehn Stationen wurden im Voraus in einem Probedurchlauf getestet und anschließend entsprechend optimiert.

Im Vordergrund der Veranstaltung standen vor allem Spaß und Kameradschaft, aber auch Kenntnisse im Bereich Feuerwehr waren von Bedeutung. „Alle Spiele haben einen feuerwehrtechnischen Bezug“, erklärte Glogowski. Nach einer kurzen Einweisung an jeder Station bewiesen die Gruppen ihr Können beim Kuppeln von Saugschläuchen, in Karten- und Knotenkunde sowie in Erster Hilfe.

Feuerwehren kuppelten, knoteten und schätzten beim Leistungsmarsch

Die Ortswehr 17 (Grafenwald) und die Ortswehr 18 (Feldhausen) zeigten ihre kreative Ader. © Lara Schlüter

Hierfür stellte der DRK-Ortsverein Kirchhellen ein Unfall-Szenario dar, bei dem das Vorgehen der einzelnen Gruppen genau beobachtet und bewertet wurde. An weiteren Stationen wurden Leiterhöhen, Gewichte und Durchmesser diverser Gerätschaften geschätzt und so manch einer landete zwischenzeitlich auch im kühlen Nass.

Kirchhellener waren zu jeder Zeit einsatzbereit

Um den Brandschutz im Ort weiterhin zu gewährleisten stellte der Löschzug Kirchhellen eine Bereitschaft, die zu jeder Zeit einsatzbereit starten konnte.

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Am Ende eines langen Tages versammelten sich alle Teilnehmer in der Scheune des Hofs Timmerhaus. Dieter Heidermann, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhellen, dankte dem Technischen Hilfswerk Bottrop und vielen weiteren Vereinen aus Kirchhellen, deren Mitglieder als Schiedsrichter bei den einzelnen Stationen fungierten. Ein weiterer Dank galt den Autohäusern Rottmann und Bellendorf, die die Pokale für die Siegerehrung zur Verfügung stellten.

Feuerwehren kuppelten, knoteten und schätzten beim Leistungsmarsch

Die Sieger des Leistungsmarschs - die Freiwillige Feuerwehr Bottrop-Fuhlenbrock. © Lara Schlüter

Gewinner des diesjährigen Leistungsmarsches wurde die Freiwillige Feuerwehr Bottrop-Fuhlenbrock, welche somit auch den „Josef Schlüter“-Wanderpokal erhielt. Dieser wird an die beste Bottroper Mannschaft verliehen, welche dann im nächsten Jahr Ausrichter der Veranstaltung ist.

Wanderpokal geht seit langer Zeit mal wieder in den Süden

Nach langer Zeit geht der Wanderpokal damit in diesem Jahr in den Süden Bottrops. Den zweiten und dritten Platz belegten die beiden Gruppen der Ortswehr Feldhausen. Insgesamt können die Ausrichter des Leistungsmarschs auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken. „Da waren viele gute Spiele dabei“, hörte man nicht nur einmal aus den Reihen der teilnehmenden Gruppen.

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