Gewerbetreibende fürchten Einbußen

Ausbau Schneiderstraße

Angst vor starken Einschränkungen, Störungen und Umsatzeinbußen durch den geplanten Vollausbau, treibt die 20 Gewerbetreibenden der Schneiderstraße um. Daher haben sie sich zusammengeschlossen und eine Petition erarbeitet. Am Montag übergaben sie die Unterschriftenliste an Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder.

Grafenwald

, 10.11.2014, 18:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wilhelm Büning, Isabelle Bömmer sowie Petra und Peter Scheidgen überreichten gestern Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder (v.r.) die gesammelten Unterschriften.

Wilhelm Büning, Isabelle Bömmer sowie Petra und Peter Scheidgen überreichten gestern Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder (v.r.) die gesammelten Unterschriften.

Derzeit ist vorgesehen, die Schneiderstraße in drei Bauabschnitten mit jeweils 300 Metern fertig zu stellen. Die Gewerbetreibenden wünschen sich, die Anzahl der Bauabschnitte zu erhöhen und Arbeiten auch an Feiertagen und Wochenenden fortzuführen. Damit sollen negative Einflüsse auf die Unternehmer minimiert werden. Ein weiterer kreativer Vorschlag der Petitionsersteller: Die Parktaschen entlang der Straßen könnten diagonal angeordnet werden, um die Anzahl der Parkplätze zu erhöhen. Auch plädieren die Gewerbetreibenden für die Einrichtung einer „Neuen Mitte Grafenwald“ mit einer Tempo-20-Zone ähnlich der an der Hauptstraße in Kirchhellen. „Und wenn man schon dabei ist, könnte man die Straßenausführung auch gleich barrierefrei gestalten“, so Büning.Den Ortsteil stärken „Das sollen alles nur Anregungen sein. Wir sind nicht gegen den Vollausbau – der Zug ist ins Rollen gekommen. Wir wollen lediglich Ideen sammeln, wie man den Ortsteil erhalten und stärken kann und das relativ kostenneutral. Wir wollen auf keinen Fall zu Feldhausen werden“, erklärte Peter Scheidgen. Von der Verwaltung ist er etwas enttäuscht, denn man habe mehrmals versprochen, auf Eigentümer und Gewerbetreibende an der Straße zuzukommen. „Da ist jedoch nichts passiert, das ist schade“, so Scheidgen. Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder, der die Unterschriftenliste am Montag entgegennahm, versprach, dieses Problem mit der Verwaltung zu besprechen und ihr sowie den Mitgliedern der Bezirksvertretung die Petition zukommen zu lassen.  

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