Hauptschule hat gute Anmeldezahlen

Gegen den Trend

Hauptschule. Für viele Eltern eine Schulform, die sie nach Möglichkeit für ihre Kinder vermeiden möchten. Im Dorf dagegen hat die Hauptschule Zuwachsraten.

KIRCHHELLEN

von Von Jan-Henning Janowitz

, 10.03.2011, 18:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die intensive Identifikation mit der Schule und dem Ortsteil ist ohne Frage auch ein Grund für die Zuwachsraten.

Die intensive Identifikation mit der Schule und dem Ortsteil ist ohne Frage auch ein Grund für die Zuwachsraten.

Ein Erfolg, der nicht von ungefähr kommt. Natürlich sind diese Schülerzahlen nicht nur mit Kindern und Jugendlichen aus dem Dorf zu erreichen. Derzeit kommen 40 Prozent der Schülerschaft aus Bottrop, Gladbeck und Dorsten. Aber: Diese Schüler nehmen nicht von ungefähr einen weiteren Schulweg in Kauf. Diese Schüler hat sich die Schule verdient. Und zwar mit harter und intensiver Arbeit. Helmut Hellmig ist ein Lehrer, der intensiv an der Ausbildungsfront für seine Schüler kämpft. Praktika, Boys‘ und Girls’ Day, Lehrstellenvermittlung und noch mehr. Hellmig und seine engagierten Kollegen setzen sich für die Hauptschüler ein und sind in Kirchhellen eng mit der Wirtschaft vernetzt.

Zusammen mit den Kirchen, dem Jugendkloster und dem Verein Philip Neri findet in regelmäßigen Abständen ein runder Tisch statt, bei dem neue Aktivitäten geplant, vorhandene Partnerschaften gepflegt und neue Kontakte aufgebaut werden. Auch mit der Kirchhellener Kolpingfamilie sowie den Großfirmen Allweiler und Movie Park ist die Hauptschule in ständigem Austausch. Volle Identifikation mit der Schule, volle Rückendeckung für die Schüler. Und so ist es kein Wunder, dass sich auch die heimische Wirtschaft mit den Kirchhellener Schülern identifiziert. Denn die Gewerbetreibenden wissen, dass die Kirchhellener Hauptschule Schüler mit umfangreichen Kenntnissen und Qualifikation verlassen. Auslaufmodell Hauptschule? Nicht im Dorf.

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