Katrin Knur hält in Bottrop die Fäden beim Klimaschutz in der Hand

Klimaschutz

Seit mehr als einem halben Jahr kümmert sich Katrin Knur als Klimaschutzmanagerin um Projekte rund um das Thema Klima in Bottrop. Etwas liegt ihr dabei besonders am Herzen.

Kirchhellen, Bottrop

26.07.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Katrin Knur ist die neue Klimaschutzmanagerin in Bottrop.

Katrin Knur ist die neue Klimaschutzmanagerin in Bottrop. © Stadt Bottrop

Klimaschutzmanagerin Katrin Knur ist im Oktober 2019 von der Stadt Gladbeck nach Bottrop gewechselt. Im Fachbereich Umwelt und Grün koordiniert sie verschiedene Projekte rund um das Thema Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung.

Die gelernte Ingenieurin und Raumplanerin arbeitet dabei mit vielen Fachbereichen der Stadt zusammen. „Wir arbeiten hier Hand in Hand mit den verschiedenen Stellen. Jeder bring seine Expertise in die Projekte mit ein“, sagt Katrin Knur. Die Liste der aktuellen und geplanten Projekte und Maßnahmen ist dabei lang. Dazu gehört unter anderem der Aktionsplan „Klimaoffensive“, der am 16. Juni von der Politik beschlossen wurde. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf mehr als 45 Millionen Euro und wird zu rund 88 Prozent gefördert.

Ebenfalls auf der Agenda steht die Förderung und der Ausbau einer Wasserstoffstrategie in der Region. Spannend findet Katrin Knur die regionale Kooperation „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ zwischen der „Emscher Genossenschaft und Lippeverband“, den Wasserverbänden und den Ruhrgebietsstädten. Dabei sollen Strategien entwickelt werden, wie Städte mit Hitze, Trockenheit und Starkregen als Folgen des Klimawandels besser umgehen können.

Bürger bekommen bald Post vom Fachbereich

Zu den aktuellen Projekten zählt auch das von der KfW-geförderte Sanierungs- und Stadtentwicklungsprojekt für die Stadtteile Fuhlenbrock und Vonderort. Das dazu gehörige Konzept beinhaltet die energetische Sanierung von Häusern und Gebäuden, die Nutzung von erneuerbaren Energien in den Quartieren sowie die Verbesserung der Qualität von Grün- und Freiflächen. In einem nächsten Schritt sollen die Bürger in einem Beteiligungsverfahren miteingebunden werden. Anwohner in Fuhlenbrock und Vonderort werden deshalb demnächst Post vom Fachbereich Umwelt und Grün erhalten. Katrin Knur ist zusätzlich Ansprechpartnerin für die „Solaroffensive Bottrop“. In diesem und im kommenden Jahr stehen für den Bau von Photovoltaikanlagen insgesamt 30.000 Euro städtische Fördermittel zur Verfügung.

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Besonders am Herzen liegt Knur die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Gerne würde sie mit dem frischgewählten Jugendparlament oder der Fridays-for-Future-Bewegung zusammenarbeiten: „Viele junge Menschen beschäftigen sich aktuell mit dem Klimaschutz. Ich finde es faszinierend und toll, mit wie viel Engagement sich die Schülerinnen und Schüler für ihre Umwelt einsetzen.“ Über gemeinsame Aktivitäten würde sie sich freuen. Für das nächste Jahr ist passend dazu ein neues Klimaschutz-Projekt mit Bottroper Schulen geplant.

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