Kindergärten sind "ausgezeichnet"

KIRCHHELLEN Mit dem Thema Qualitätssicherung beschäftigten sich die Kindergärten der St. Johannes-Gemeinde im Rahmen des Projekts Qualitätsmanagement "Qualitek". Und wurden dafür zertifiziert.

von Von Yvonne Dziabel

, 13.06.2008, 15:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Die fünf katholischen Kindergärten erhielten ihr Zertifikat. Dziabel</p>

<p>Die fünf katholischen Kindergärten erhielten ihr Zertifikat. Dziabel</p>

Die Zertifikate erhielten sie vom Caritasverband der Diözese Münster. Die Leiterinnen hatten gemeinsam mit dem Träger und den Mitarbeitern der Tageseinrichtungen St. Johannes Ekel, St. Mariä Himmelfahrt, Hl. Familie und das Familienzentrum St. Johannes ein Qualitäts-Handbuch erstellt. Darin enthalten sind neben der Konzeption der Einrichtungen auch die Darstellung von fünf Kernprozessen: Wie sieht das Aufnahmeverfahren aus? Wie wird das pädagogische Handeln geplant und durchgeführt? Wie sieht ein Elterngespräch aus? Wie werden Beschwerden gemanagt? Wie verläuft eine Dienstbesprechung?

Transparenter

An Hand dieser Fragen entstand eine Vorgabe, welche die pädagogischen und organisatorischen Abläufe professionalisiert. "Durch die darin festgelegten Arbeitsprozesse werden Planungen und Arbeitsabläufe für uns vereinfacht. Außerdem werden sie nach außen hin transparenter und leichter nachvollziehbar für Mitarbeiter, Eltern und Träger", erklärte Andrea Weyers, Leiterin des Kindergartens in Ekel. Doch nicht nur die Leitungen der Kindergärten sind zufrieden mit dem Ergebnis. "Als Träger ist es für uns gut zu wissen, dass unsere Einrichtungen im wahrsten Sinne des Wortes "ausgezeichnete Qualität" bieten", berichtete Pastor Klaus Klein-Schmeink.

Austausch

Als Vorteil sieht er die gemeinsame Teilnahme aller Kindergärten an dem Projekt. "Das sichert eine gleichmäßig hohe Qualität und wir vermeiden Ungleichzeitigkeiten. Gleichzeitig war es eine gute Gelegenheit, dass die Leiterinnen der Einrichtungen sich austauschen konnten und mit dem Träger ein übergreifendes Leitbild erstellt haben. Insofern war dies eine Maßnahme, die das Zusammenwachsen der fusionierten Gemeinde fördert." Doch mit der Erstellung des Handbuches hört die Arbeit nicht auf. "Das Ergebnis muss in Zukunft ständig weiter gepflegt werden. Das Handbuch ist so angelegt, dass immer neue Arbeitsprozesse entwickelt werden sollen", so Andrea Weyers.

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