Kirchhellener entwarf WM-Stadien mit

Hubert Nienhoff

Alles Gute kommt aus Kirchhellen. Zum Beispiel drei WM-Stadien in Brasilien. Die hat der gebürtige Kirchhellener Hubert Nienhoff mit entworfen.

KIRCHHELLEN

, 17.06.2014, 15:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Denn Diplom-Architekt Hubert Nienhoff  ist als Partner des Büros von Gerkan, Marg und Partner (gmp) mitverantwortlich für Entwurf und Bau von drei WM-Stadien in Brasilien. Dazu gehören das Nationalstadion in Brasília, die Arena da Amazonia in Manaus sowie das modernisierte Stadion Mineirao in Belo Horizonte.

Der 1959 in Kirchhellen geborene Architekt ist unter anderem Leiter der gmp-Büros in Berlin, Frankfurt und Rio de Janeiro. Als Architekt war beziehungsweise ist er involviert in den Bau der Neuen Messe Leipzig, des Olympiastadions Berlin sowie auch in die Errichtung der WM-Stadien 2010 in Kapstadt, Durban und Port Elizabeth. Aktuell wurde gmp darüber hinaus auch für die Planung des Aquatic- sowie des Tennis-Centres in Rio de Janeiro für die olympischen Sommerspiele 2016 beauftragt.

Bei Planung und Bau der drei Stadien in Brasilien trafen Hubert Nienhoff und sein Team auf sehr unterschiedliche Voraussetzungen. So gehört das Nationalstadion in Brasília zum Weltkulturerbe im historischen städtebaulichen Kontext. Mit seinem zweischaligen Hängedach ist es das größte öffentliche Gebäude in der Hauptstadt Brasiliens und wurde anstelle des bisherigen Stadions neu errichtet.  

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