Kunst aus Holz geschnitzt

Besuchertag am Forsthof

KIRCHHELLEN Was kann man aus unserem heimischen Holz machen? Dieser Frage gingen am Samstag die Besucher des Holztages am Forsthof in Kirchhellen nach und legten auch gerne einmal selbst Hand an.

von Von Manuela Kantert

, 11.10.2009, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sehen konnte man, wie Kunst aus Holz gemacht wird.

Sehen konnte man, wie Kunst aus Holz gemacht wird.

"Wir wollen das Produkt Holz der Bevölkerung näher bringen und zeigen, wie wichtig die Erhaltung und Nutzung unserer Wälder ist", erklärte Förster Volker Adamiak. Passend dazu gab es am Forsthof zahlreiche Stände vom Regionalverband Ruhr (RVR) zum Thema Wald und Holz. An einem Stand wurde seit dem Morgen aus einem Baumstamm eine Holzbank hergestellt. Die Besucher konnten den Prozess hautnah miterleben und im Holzworkshop sogar selbst die Säge in die Hand nehmen und lernen, wie man eine Holzbank herstellt.

Bei den Drechselvorführungen gab es Einblicke in die Produktion von Holztellern und Schalen - Da konnte es auch schon einmal laut werden. Wie Bären, Pilze und Sterne aus Holz entstehen, konnte an einem anderen Stand verfolgt werden. Natürlich gab es auch die eine oder andere kulinarische Stärkung. Kinder durften sogar über dem Lagerfeuer Stockbrot backen.  "Unser zweites Thema heute sind regenerative Energien. Hier haben wir uns vom RVR Unterstützung von einigen Fremdanbietern geholt", so Adamiak. So konnten sich die Besucher über die Nutzung von Pellet-Öfen oder Solarenergie informieren. Dieses Angebot stieß auf reges Interesse und zeigte, dass sich die Menschen Gedanken über nachhaltige Energiegewinnung machen.

Viele Leute kommen sogar zum Forsthof und zerkleinern die bereits gefällten Bäume im Wald selbst. Und transportieren sie anschließend zu ihren heimischen Öfen, und sparen so jede Menge Geld. Um auch diese Zielgruppe anzusprechen, bot ein Ausstatter alles an, was für diese Arbeiten benötigt wird. Aber auch für diejenigen unter den Besuchern, die ihr Holz lieber fertig verarbeitet mitnehmen, gab es eine Lösung: In der Holzhalle warteten vorbereitete Spaltstücke und Waldhackschnitzel auf ihre Abholung.

"Wir machen solche Tage seit acht Jahren regelmäßig, weil wir wollen, dass die Menschen wieder einen Bezug zum Produkt Holz bekommen. Und das funktioniert hier sehr gut", freute sich Adamiak abschließend.

 

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