Lebenszeichen Tschernobyl bereitet den nächsten Hilfstransport vor

Seit 20 Jahren aktiv

In ein riesiges Warenlager hatte sich das Gemeindehaus der „Heiligen Familie Bottrop-Grafenwald“ verwandelt. Über 80 Helfer bereiteten den nächsten Hilfstransport der Aktion Tschernobyl vor.

GRAFENWALD

von Von Rüdiger Eggert

, 05.04.2011, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
In ein riesiges Warenlager hatte sich der Pfarrsaal, der Gemeinde Heillige Familioe Bottrop-Grafenwald verwandelt. Insgsamt waren über 80 Helfer mit dem Sortieren und Ordnen der Spendengüter  für die Aktion "Lebenszeichen Tschernobyl" beschäfftigt.

In ein riesiges Warenlager hatte sich der Pfarrsaal, der Gemeinde Heillige Familioe Bottrop-Grafenwald verwandelt. Insgsamt waren über 80 Helfer mit dem Sortieren und Ordnen der Spendengüter für die Aktion "Lebenszeichen Tschernobyl" beschäfftigt.

Bestand der erste Hilfstransport noch aus Personenwagen mit Anhängern, wird heute der Transport von Lastwagen übernommen. Sponsoren machen es möglich. Und die Hilfe in Weißrussland ist bitter nötig. „Der Bedarf ist immer noch da“, weiß Klaus Frank vom Organisationsteam. „In diesem Jahr nehmen wir zum Beispiel 15 Fahrräder, 30 Rollstühle, Rollatoren, Bekleidung und Baumaterialien wie Farbe mit“, so Klaus Frank. „Kommen die Dinge auch an?“, ist nur eine Frage, die auch Rolf Hakert immer wieder beantworten muss. Immer wieder schauen Begleiter in Weißrussland nach dem Rechten. Vor Ort wurde zum Beispiel für die Rollstühle und Rollatoren ein Verleihservice aufgebaut. Auf jeden Fall soll die Hilfe aus Grafenwald auch in Zukunft weiter aufrecht erhalten werden. Insgesamt betreut die Aktion Lebenszeichen über 60 Dörfer in der Gegend um Mosyr. 

Lesen Sie jetzt