Das Jugendzentrum f! öffnete vergangenen Sommer seinen Standort an der Hackfurthstraße in Kirchhellen. Trotz Pandemiezeiten sind die Betreiber zufrieden. © Aureus GmbH
Trotz Pandemie

Neues Jugendzentrum: Das kleine f! hat große Pläne

Nach einem Jahr am neuen Standort an der Hackfurthstraße in Kirchhellen zieht das Team vom Jugendzentrum f! Bilanz. In Pandemiezeiten lief nicht alles wie erwartet.

Der Start im vergangenen Sommer lief für das neue Jugendzentrum auf dem ehemaligen Spargelhof hervorragend. Pünktlich mit den Sommerferien starteten sie ihr Programm. „Natürlich lief aufgrund der Corona-Pandemie nichts wie erwartet und gewünscht. Mit viel Geduld haben wir aber direkt zu Beginn ein Ferienprogramm auf die Beine gestellt“, erzählt Einrichtungsleiter Patrick Westermann.

„Es ist eine irre Herausforderung“

Dieses Ferienprogramm ist positiv in den Köpfen der Kinder und Eltern geblieben. Denn aus den Ferienbesuchern haben sich einige Stammbesucher herausgebildet. Der Offene Betrieb „plätscherte“ aber zunächst vor sich hin. „Es ist eine irre Herausforderung, den Betrieb trotz der ständig wechselnden Corona-Regelungen zu führen“, sagt Westermann. Lohnen tut es sich auf jeden Fall, denn auch dieses Jahr ist das Sommerferienprogramm wieder der Höhepunkt für viele Kinder. Insbesondere Gelassenheit soll bei den Aktionen signalisiert werden, damit die Kinder „abschalten und den Kopf frei kriegen“ können.

Während im Offenen Betrieb hauptsächlich Kinder aus Kirchhellen und Grafenwald das Angebot wahrnehmen, wird das Ferienprogramm auch über die Stadtgrenzen hinaus angenommen. Das freut das f!-Team besonders, denn von Begegnungen mit Kindern von außerhalb profitieren alle. „Für Kinder ist es immer schön, wenn sie auch mal auf Gleichgesinnte außerhalb ihres regulären Umfelds wie der Schule oder dem Sportverein treffen“, weiß Westermann.

Das Team ist zufrieden

Der Standort an der Hackfurthstraße ist für viele Kirchhellener Familien und Kinder ideal gelegen, da die Wege sehr kurz sind. Einige Siedlungen mit jungen Familien befinden sich in unmittelbarer Nähe des Jugendzentrums. Trotzdem wünscht sich der Einrichtungsleiter eine bessere Anbindung an den ÖPNV. Viele geplante Veranstaltungen und Workshops konnten noch nicht umgesetzt werden. Das Team vom f! schaut dennoch weiterhin positiv in die Zukunft: „Die Bilanz ist bisher sehr gut. Innerhalb kürzester Zeit konnten wir uns hier am Standort in Kirchhellen etablieren. Auch die Eltern bringen uns viel Dankbarkeit entgegen – das freut uns ganz besonders.“

Angebot für Jugendliche soll erweitert werden

Im regen Austausch mit den Jugendlichen in Kirchhellen versucht das Team aktuell noch, auch bei ihnen Anschluss zu finden. Als Mitmachhaus ist es dem Jugendzentrum wichtig, dass die Jugendlichen die Einrichtung mitgestalten und zu einem Ort machen, den sie gerne besuchen. Ein Billardtisch, der kürzlich nach langer Wartezeit endlich geliefert wurde, ist der erste Schritt. „Wir hoffen zukünftig auch Veranstaltungen mit richtigem Event-Charakter wie Konzerte durchführen zu können“, erklärt Patrick Westermann.

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