Renovierung des Heimathauses geht voran

Tag der offenen Tür am 22. Mai

Die heiße Phase hat begonnen: In eineinhalb Monaten wird das Heimathaus in Kirchhellen seiner Bestimmung übergeben. Das Mobiliar fehlt noch größtenteils, aber ein Schmuckstück ziert schon die Wand des frisch renovierten Gebäudes.

KIRCHHELLEN

, 07.04.2016, 17:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ferdinand Schmitz (l.) und Hermann Reinbold freuen sich über das Gemälde, das das Heimathaus ziert.

Ferdinand Schmitz (l.) und Hermann Reinbold freuen sich über das Gemälde, das das Heimathaus ziert.

Es ist ein echter Hingucker im neuen Heimathaus. Der Eingangstür gegenüber hängt ein großes Bild vom „Olt-Kerkhellen“. Der Heimatverein hat das Bild im DIN-A3-Format auf ein mal zwei Meter vergrößern lassen und ein plattdeutsches Gedicht von Johannes Rottmann dazu gesetzt.

Alt und neu im Vergleich

Es beschreibt, was der Betrachter sieht: eine Frau, die ein Aalfass über die durch Kuh- und Pferdemist verdreckte Straße schiebt. Im Hintergrund die Kirche. „Die ist 1917 abgebrannt“, erzählt Ferdinand Schmitz, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins. Wie der Platz der ehemaligen Kirche jetzt aussieht, kann der Betrachter beim Blick aus dem Fenster direkt neben dem Gemälde sehen. Er fällt auf das Ehrenmal.

Unter dem Gemälde soll eine Sitzecke entstehen und Exemplare der Schriftenreihen des Heimatvereins zur Lektüre bereitliegen. Bisher sind der Flur und die beiden Ausstellungsräume noch leer, aber am 11. September wird die erste Ausstellung mit Werken von Josef Grasedieck eröffnet. Die in alle Richtungen verstellbaren Lampen zur perfekten Illumination sind schon angebracht.

Vier Meter hohe Schränke

Auf der Treppe aus Fichtenholz geht es nach oben. Der Teppich liegt schon und auch das zukünftige Büro des Heimatvereins und der Kolpingsfamilie ist möbliert. Fast vier Meter hohe Schränke füllen den Raum. „Ein Fortschritt, ein ganz großer Fortschritt“ sei das zur kleinen Kammer im Haus 1, finden Ferdinand Schmitz und Hermann Reinbold, Vorsitzender des Bürgervereins Hof Jünger. „Was fertig archiviert ist, zum Beispiel die alten Häuser und alten Straßen, zieht mit um, denn dazu kommen manchmal Fragen“, sagt Schmitz.

Am 21. Mai (Samstag) können ab 11 Uhr zunächst geladene Gäste das neue Heimathaus kennenlernen. Auf der Liste stehen Menschen, die Geld, Materialen, Arbeitskraft und Ideen gegeben haben. Am 22. Mai (Sonntag) ist von 11 bis 18 Uhr ein Tag der offenen Tür für alle interessierten Bürger.

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