Schnecke Tiffany erklärt das Wunder der Schöpfung

Kinderbibeltage in der Pauluskirche

Die Schnecke Tiffany erklärt Theodor die Welt. Auch 30 Jungen und Mädchen lernen von ihr: Von Donnerstag bis Sonntag beschäftigen sich die Kinder bei den Kinderbibeltagen in der Pauluskirche mit den Wundern der Schöpfung.

KIRCHHELLEN

von Von Christiane Goßen

, 29.04.2011, 17:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dem kleinen Jannis schmecken die Reste des Brauseexperiments bei den Kinderbibeltagen in der Pauluskirche.

Dem kleinen Jannis schmecken die Reste des Brauseexperiments bei den Kinderbibeltagen in der Pauluskirche.

„Für den Rest des Vormittags teilen sich alle Kinder in altersspezifische Gruppen auf“, erklärt Pastor Martin Rödel. Die teilnehmenden Jungen und Mädchen sind vier bis zwölf Jahre alt. „Sie können an verschiedenen Workshops teilnehmen, die sie sich selbst aussuchen.“ Darunter fallen Tanzen und Singen, Drachenbasteln, „Chaosmalen“, freies Spielen und Experimentieren. Die neunjährige Judith hat sich für die Experimente entschieden: „Ich finde das total spannend und wollte schon immer mal experimentieren“, sagt sie. „Außerdem wurde uns gestern gesagt, dass wir heute was in die Luft fliegen lassen.“ Am Freitag bastelten die Kinder nämlich Brausepulverraketen, die aus Filmdöschen und Brausepulver bestehen.

„Viele Kinder spielen auch draußen Fußball“, sagt Pastor Rödel. „Heute wollen natürlich alle das schöne Wetter ausnutzen.“ Jeder Tag steht unter einem anderen Motto, das mit der Schöpfungsgeschichte zusammenhängt. Am Freitag zum Beispiel hieß es „Wind und Wetter“. Viele Kinder verbringen nicht zum ersten Mal ihre Osterferien in der evangelischen Pauluskirche. Sie sind Wiederholungstäter. „Es sind auch viele kleine Geschwisterkinder da“, weiß Judith. „Ich bin immer gerne hier, weil ich meine Freunde aus der Schule treffe und ganz viele andere Kinder kennen lerne.“ Am Sonntag enden die Kinderbibeltage mit einem Abschlussgottesdienst, zu dem die Familien der Kinder eingeladen sind. „Dann können sie zeigen, was sie in den letzten Tagen gelernt haben“, plant Rödel. „Wir haben extra einen Tanz für Sonntag einstudiert“, freut sich Judith.

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