Schüler und Lehrer sind angekommen im Neubau der Sekundarschule

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Seit einem Schulhalbjahr ist die Sekundarschule nun in dem Neubau am Kirchhellener Ring zu finden. Zu Beginn stellte der Umzug Lehrer und Schüler vor Herausforderungen.

Kirchhellen

, 10.02.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Container waren am Ende wie ein Hühnerkäfig, erinnert sich Stefan Völlmert, Schulleiter der Sekundarschule Kirchhellen. Zu Beginn dieses Schuljahres zog er gemeinsam mit Kollegen und Schülern in den Neubau am Kirchhellener Ring. Nach einem halben Jahr zieht der Schulleiter ein überwiegend positives Fazit.

„Seit Anfang des Jahres kann man sagen, dass wir wirklich angekommen sind", berichtet Stefan Völlmert. Nur einige Kleinigkeiten wie ein Regal in seinem Büro oder eine Bilderleiste in den Klassenräumen fehlen noch. Insgesamt sei er aber zufrieden, so der Schulleiter.

Unterricht konnte nach den Ferien pünktlich starten

Bevor es soweit kommen konnte, war viel zu tun, so Völlmert: „Wir sind in den Ferien mit Sack und Pack umgezogen. Da haben alle Lehrer fleißig mit angepackt." Pünktlich zu Beginn des Schuljahres waren die wichtigsten Möbel angekommen, sodass der Unterricht pünktlich starten konnte.

Dass die Sekundarschule am neuen Standort nun zwischen Hauptschule und Vestischem Gymnasium liegt, machte Stefan Völlmert zunächst Sorge: „Wir waren ja quasi der Eindringling. Die anderen Schulen mussten unseren Baulärm ertragen und dann kommen wir einfach hierhin. Aber das hat von Beginn an super geklappt."

Schulen veranstalteten ein gemeinsames Lehrerfest

Bereits in den Sommerferien habe er sich mit den anderen beiden Schulleitungen zusammengesetzt und überlegt, wie man sich kennenlernen und gemeinsam wachsen kann. Gemeinsam veranstalteten sie ein Lehrerfest, damit auch die Kollegien sich untereinander kennenlernen und gut zusammenarbeiten können.

Auch die Schüler kommen gut miteinander aus. Der Umzug habe den meisten gut getan, berichtet Völlmert: „Die genießen es total, jetzt in den neuen Räumen zu sein. Gerade die jetzigen Achtklässler sind über die Jahre hinweg gewachsen und saßen wirklich eng gequetscht."

Schüler sammeln Vorschläge für Gestaltung des Schulhofs

Auch der große Schulhof, den die Schüler nutzen können, weckt Begeisterung. Bald soll dieser noch verschönert werden, berichtet Völlmert: „Wir planen gemeinsam mit der Stadt und der Philipp-Neri-Stiftung eine weitere Gestaltung des Schulhofs. Die Schüler sind schon fleißig dabei, Vorschläge zu überlegen." Die gehen auseinander: Die Großen wollen mehr Sitz-, die Kleinen mehr Spielmöglichkeiten.

Nur ganz selten gebe es mal eine Beschwerde: „Wir hatten schon Schüler, die sich die alten Zeiten zurückgewünscht haben, als wir noch wenige Schüler waren und jeder jeden kannte. Natürlich war das schön, aber dass das nicht immer so sein wird, war ja klar."

Für die Lehrer war der Umzug in erster Linie eins: Stressig. „Schon das normale Tagesgeschäft ist ja eigentlich stressig genug. Aber dazu kamen durch das neue Gebäude natürlich auch viele Neuerungen, an die man sich erstmal gewöhnen musste", erklärte Stefan Völlmert. Doch seit dem neuen Jahr sei auch im Kollegium Ruhe eingekehrt und man könne sich auch wirklich über die Vorteile des Gebäudes freuen, so Völlmert weiter.

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