Schützen marschierten durchs Dorf

KIRCHHELLEN Als Generalprobe für den großen Tag schwärmten am Wochenende über 1000 Schützenbrüder derr Schützengesellschaft Kirchhellen aus.

von Von Yvonne Dziabel

, 27.07.2008, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Reih und Glied traten die Schützenformationen im Dorf an.

In Reih und Glied traten die Schützenformationen im Dorf an.

„Alle Kompanien sind vollzählig angetreten“, meldete Oberst Johannes Miermann König Hubert I. untertänigst. Zwar drückten sich die Schützen nicht vor dem Wetter, so richtig angenehm war es aber auch nicht und so dauerte es keine zehn Minuten von der Aufstellung am Brauhaus, bis auch der letzte Schütze vom Johann-Breuker-Platz marschiert war. Angekommen am Hof Königshausen gab es nach dem langen Weg und dem Marsch durch die schwülen Temperaturen erstmal ein kühles Bier. Alte Majestäten erinnerten sich im Kreise ihrer Lieben zurück und der amtierende König mischte sich ebenso unter das einfache Volk.

Um 18 Uhr hieß es dann Aufstellung zum Vorbeimarsch am König und seinem Thron. Und siehe da, die letzte Übung schien schon Wirkung zu zeigen. Die zahlreichen Zuschauer, die mit Schirmen bewaffnet dem Spektakel folgten, konnten ohne große Schwierigkeiten Reihen und Formationen verfolgen. Gut, teilweise schien es noch etwas schwierig zu sein, nicht auf den Vordermann auf zu laufen, aber dafür gibt es ja schließlich noch zwei weitere Übungen. Diesmal gab es auch keine nennenswerten Unebenheiten im Boden, über die die Schützen hätten stolpern können. Dennoch war der Boden durch den Regen recht matschig und etwas anderes sorgte für eine regelrechte Rutschpartie beim Marsch: Kuhfladen. Doch ein echter Schütze lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und so wurde der Naturdünger einfach „übergangen“ 

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