Technik-Ausstattung: Note 2 bis 3

Schulen sind nicht unzufrieden

PC, Tablet, Smartphone – wenn Kinder heute eingeschult werden, sind technische Medien für sie schon lange kein Fremdwort mehr. Doch wie gut sind Schulen darauf vorbereitet und was können sie an Technik vorweisen? Die Dorstener Zeitung hat sich bei Kirchhellener Schulen umgehört.

Kirchhellen

, 20.11.2014, 16:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
PC's und Notebooks in den Klassenräumen sind auch in Kirchhellen nicht selbstverständlich.

PC's und Notebooks in den Klassenräumen sind auch in Kirchhellen nicht selbstverständlich.

Lobende Worte gibt es für die Stadt: „Seitdem die IT unter ihrer Riege läuft, klappt das wesentlich besser. Der technische Support ist sehr verlässlich.“ Damit spricht Fontein eine Neuerung an, die es seit zwei Jahren gibt. Wurden die Schulen bis Mitte 2012 noch von unterschiedlichen Firmen betreut, ist seitdem die Abteilung Technik und Service der Stadt für die IT-Ausstattung zuständig. „Schnell wurde uns da klar, dass aufgrund des IT-Wildwuchses eine neue Strategie entwickelt werden musste“, erklärt Abteilungsleiter Ludger Menke. Das neue System wird nun nach und nach in den Schulen eingeführt – die Gregorschule, die Matthias-Claudius-Schule in Feldhausen und die Hauptschule Kirchhellen haben es bereits.

Insgesamt beurteilt Menke die technische Ausstattung der Kirchhellener Schulen „in Anbetracht der geringen finanziellen Ausstattung“ als zufriedenstellend bis gut. Das sehen auch die Schulleiter ähnlich. „Wir haben zwar nicht die modernsten Geräte, aber das reicht aus“, sagt beispielsweise Marie-Luise Schrader von der Grundschule Grafenwald. Beworben hat sich ihre Schule auch um die Anschaffung eines Whiteboards. Dennoch seien PC und Co nur ein Medium von vielen. „Bei uns wird auch noch in Zeitungen und Büchern gelesen“, so Schrader. Über einen Computer- und einen Informatikraum sowie eine größere Anzahl an Beamern und ein Whiteboard verfügt das Vestische Gymnasium. „Schule hinkt in Sachen Technik immer etwas hinterher. Aber das geht nun einmal nicht anders“, sagt Schulleiter Matthias Plaputta. Gerade wird an seiner Schule ein neues Konzept zur Medienerziehung erarbeitet.

Nach der Hebung und anschließender Renovierung der Gregorschule soll auch dort ein PC-Raum entstehen. Außerdem gibt es zwei Whiteboards sowie PCs in den Klassenräumen. „Aktuell läuft bei uns außerdem eine Computer-AG, bei dem die Kinder einen Surfschein erwerben können“, sagt Schulleiter Peter Pawliczek. Als „nicht ganz so toll“ bewertet Irene Overlack, Rektorin der Johannesschule, die Ausstattung ihrer Schule. „Aus Sponsorengeldern haben wir sieben Classmate-Tablets angeschafft und seit zwei Jahren haben wir WLAN in der ganzen Schule. Mehr wäre aber schön“, sagt sie.  

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt