TSG Kirchhellen will eine neue Outdoor-Sportanlage bauen

mlzTSG Kirchellen

Die TSG Kirchhellen hat große Pläne: Der Verein will eine neue Outdoor-Sportanlage bauen. Die Mitglieder stimmen bei der Jahreshauptversammlung des Vereins für die weitere Planung.

Kirchhellen

, 07.10.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit 17 Jahren ist Bernd Weyrath Geschäftsführer beim TSG Kirchhellen und hat bisher noch nicht erlebt, dass so viele Mitglieder zu einer Jahreshauptversammlung gekommen waren. 74 Personen trafen sich am Dienstagabend (6. Oktober) in der Sporthalle an der Loewenfeldstraße. Denn besonders ein Thema interessierte die Mitglieder brennend.

Beachvolleyballfeld und Callanetic-Anlage

Der Verein plant in naher Zukunft den Umbau der ehemaligen Tennisanlage an der Loewenfeldstraße. Auf zwei Plätzen soll in Zukunft weiterhin Tennis gespielt werden. Auf den leer stehenden anderen Plätzen sollen ein Beachvolleyballfeld und eine sogenannte Callanetic-Anlage entstehen.

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So eine ähnliche Outdoor-Sportanlage zum Klettern und Hangeln steht bereits in Bottrop am Hallenbad. Achim Schulte stellte der Versammlung die Pläne für Kirchhellen vor. Dabei soll die Station ein Angebot für alle Mitglieder werden. Von Kindern bis hin zu Senioren soll die Anlage generationsübergreifen genutzt werden, so die Vision des Vorstandes.

Verein soll ein Finanzierungsmodell erarbeiten

Weil der komplette Umbau etwa 90.000 Euro kosten würde, wollte der Verein diese Entscheidung über die Investition nicht allein treffen und befragte deswegen am Dienstagabend die Mitglieder. Diese beauftragten den Vorstand damit, bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Finanzierungsmodell zu erarbeiten. Wenn die genauen Kosten ermittelt sind, wird darüber nochmal endgültig abgestimmt. Der Baubeginn ist für das nächste Frühjahr angedacht.

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Vor der Abstimmung über die Sportanlage verlas der Vorsitzende des Vereins Hans-Jürgen Schumann noch seinen Jahresbericht und es wurde ein Teil des Vorstandes neu gewählt. Ende 2019 gehörten 2080 Mitglieder dem Verein an. Während der Coronazeit gab es nur wenige Austritte. „Das zeigt, dass die Mitglieder zu ihrem Verein stehen“, so der Vorsitzender.

Wahlen zum Vorstand

Gewählt wurden erneut Hans-Jürgen Schumann zum 1. Vorsitzenden, Bernd Weyrath bleibt Geschäftsführer, Gaby Jansen wurde zur Sportwartin gewählt und Gaby Fischedick-Marga zur Sozialwartin. Einzige Neuerung im Vorstand war die Wahl des 1. Schatzmeisters. Dieses Amt wollte Horst Diekmann auch nach 15 Jahren weiter bekleiden. Als Gegenkandidatin stellte sich Peggy Krey auf. Sie wurde mit 45 Stimmen gewählt, auf Horst Diekmann entfielen 23 Stimmen.

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