Diplom-Physiker Harald Gülzow ist Mitarbeiter des VSR Gewässerschutz und betreute den Infostand in Kirchhellen. © Valerie Misz
Umweltschutz

Viele Kirchhellener ließen ihr Brunnenwasser kontrollieren

Der Informationsstand des VSR-Gewässerschutz e.V. am Johann-Breuker-Platz war gut besucht. Zahlreiche Menschen nutzten am Montag die Gelegenheit, ihr Brunnenwasser testen zu lassen.

Seit 40 Jahren setzt sich die gemeinnützige Umweltschutzorganisation für den Schutz von Gewässern ein. Jährlich besuchen sie verschiedene Regionen Deutschlands und decken Grundwasserbelastungen auf. Mit den gewonnenen Messwerten möchte der VSR-Gewässerschutz gezielt öffentlich auf die Ursachen der Verschmutzung hinweisen.

Gewässerschutz für die nächsten Generationen

Ziel ist auch, die Bürger zu beraten: „Es ist eine Win-Win-Situation. Wenn die Bürger uns Proben von ihrem Brunnenwasser zur Verfügung stellen, können wir ihnen mithilfe unterschiedlich komplexer Analysen darlegen, inwiefern sie selbst von Belastungen betroffen sind und wofür im Einzelnen ihr Brunnenwasser überhaupt genutzt werden sollte“, erklärt Pressesprecher Harald Gülzow.

Verschiedenste Verunreinigungen führen beispielsweise dazu, dass sich das Wasser nicht zum Gemüsegießen oder als Tränkwasser für Tiere eignet.

Insbesondere Gärtnern mit eigenem Brunnen, Landwirten und Pferdehaltern wird empfohlen, das Brunnenwasser etwa alle drei Jahre prüfen zu lassen. „Wir konnten heute innerhalb von zwei Stunden rund 50 Proben entgegennehmen. Das ist auf Grund des regnerischen Sommers eine bemerkenswerte Zahl“, freut sich Harald Gülzow, der den Stand in Kirchhellen betreute. Dem Familienvater liegt es besonders am Herzen, die Trinkwasserreserven für die künftigen Generationen zu erhalten und wieder aufzubauen.

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