Buchkritik

André Kubiczek: „Komm in den totgesagten Park und schau“

Eine ungewöhnliche Vater-Sohn-Geschichte legt André Kubiczek mit seinem Roman „Komm in den totgesagten Park und schau“ vor. Vater und Sohn legen jeweils schriftlich ein Geständnis ab.

Sohn Felix schreibt seiner vermeintlichen Freundin Nina, sein Vater Marek wiederum verfasst seine Lebensgeschichte für Felix. Dritter im Bunde ist Veit, ein ehemaliger Student des Vaters.

Die mit Veits Namen überschriebenen Passagen hat der Autor als Allwissender-Erzähler geschrieben, hingegen lässt er Vater und Sohn die Berichte als Ich-Erzähler abgeben.

So erfährt der Leser, warum sich die drei Männer auf der Flucht befinden. Mit dem Ende macht es sich Kubiczek leicht, er lässt es offen.