Buchkritik

Eric Nil: „Abifeier“

Wenn bald die Abiturienten ihren Abschluss feiern, sitzen bei den Feiern manchmal Familien zusammen, die sich auseinandergelebt haben. Eric Nil erzählt in seinem kurzweiligen Roman „Abifeier“ bittersüß so eine Szenerie zweier Patchworkfamilien.

Nora macht Abitur, und selbstverständlich sollen auch die neue Frau ihres Vaters und deren Kinder sowie ihre Mutter mit neuem Mann und ihr Bruder mit dabei sein. Gar nicht so leicht, denn auch der Bruder und der Vater, bei dem Nora lebt, haben seit der Trennung nicht mehr viel miteinander gesprochen.

Der Roman, in dem der Vater der Ich-Erzähler ist, beginnt mit den akribischen Vorbereitungen der Tischordnung bei dem Fest. Und bei dem wimmelt es dann vor Eifersüchteleien. Patchwork-Familien, die Familienfeiern planen, sollten diesen Roman lesen.

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