Hübsch und lecker

Diese Blüten kann man essen

Im Sommer blüht es im Garten und auf dem Balkon. Was nicht jeder weiß: dass die bunten Blüten mancher Pflanzen auch richtig lecker schmecken. Diese Blüten sind essbar.
Wussten Sie, das bunte Blüten (im Bild Kapuzinerkresse) nicht nur hübsch, sondern auch richtig lecker sein können? © Andrea Warnecke/dpa

Sowohl klassische Beetpflanzen als auch Gewürz- oder Gemüsepflanzen und sogar scheinbares Unkraut trumpfen mit farbenfrohen Blüten auf. Viele von ihnen sind essbar. Für die Küche gepflückt werten sie laut dem Bundeszentrum für Ernährung so manches Gericht optisch und geschmacklich auf.

Wo bekommt man essbare Blüten her?

Geerntet wird am besten im heimischen Garten oder in der freien Natur, hier natürlich nur an hygienisch unbedenklichen Stellen. Pflanzen aus dem Gartencenter oder aus dem Blumenladen dagegen können mit Pflanzenbehandlungsmitteln versehen sein und sollten nicht gegessen werden.

Diese Blüten dieser Pflanzen sind essbar:

  • Kapuzinerkresse: Die Kapuzinerkresse ist eine beliebte Garten- und Balkonpflanze. Die leuchtend gelb-orangen Blüten haben einen würzig-scharfen Geschmack und passen in den Salat oder auch aufs Brot.
  • Lavendel: Die lila Lavendelblüten geben mit ihrem intensiven Aroma herzhaften Fleischgerichten und auch süßen Nachspeisen die richtige Würze. Hier aber auf den Echten Lavendels achten (Lavandula angustifolia), andere Sorten schmecken nicht so gut.
  • Ringel- und Sonnenblume: Geschmacklich zwar eher unauffällig, aber essbar und farblich ein echter Hingucker zum Beispiel in Salaten sind die cremegelben bis karminroten Blüten der Ringelblume. Gleiches gilt für die Blütenblätter der Sonnenblume.
  • Schnittlauch und Salbei: Schnittlauch wächst bei vielen ohnehin im Kräuterbeet. Die violetten Blüten ähneln den jungen Schnittlauchstängeln im Geschmack, sind aber milder. Sie passen zu Fleischgerichten oder Salat, ergänzen aber auch das Butterbrot oder würzige Nachspeisen. Salbeiblüten schmecken nicht so intensiv wie die Blätter der Pflanze, sondern leicht süß.
  • Rosen: Ebenfalls leicht süß schmecken Rosenblütenblätter. Achtung allerdings: Pfingstrosen, Stockrosen und Christrosen gehören zu einer anderen Gattung und sind giftig.
  • Löwenzahn: Löwenzahn muss nicht als Unkraut ausgerupft werden. Die sattgelben Blüten eignen sich mit ihrem süßlichen Geschmack etwa als Dekoration auf Kuchen oder Torten. Auch zu Marmelade und Gelee lassen sie sich verarbeiten.
  • Zucchini: Zu einer eigenen Mahlzeit können Sie die großen gelben Blüten einer Zucchinipflanze verarbeiten. Mit ihrem nussigen Geschmack lassen sie sich gut füllen mit Ricotta, Parmesan, Ziegen- oder Schafskäse, aber auch mit Fleisch, Fisch oder Hirse.

dpa

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