Keimgefahr

Kann man gekochten Reis am nächsten Tag noch essen?

Wer Reis vom Vortag aufwärmen möchte, sollte einige Hygieneregeln beachten, damit keine gesundheitsschädlichen Keime entstehen.
Übrig gebliebener gekochter Reis sollte sofort in den Kühlschrank gestellt und spätestens am nächsten Tag verzehrt werden. © Christin Klose/dpa

Wer gekochten Reis aufbewahren und wieder erwärmen möchte, muss penibel auf Hygiene achten. Denn Reis enthält fast immer sporenbildende Bakterien vom Typ Bacillus cereus, warnt die Verbraucherzentrale Bayern.

„Die Sporen dieser Bakterien werden beim Erhitzen nicht abgetötet. Aus ihnen können sich während der Aufbewahrung neue Bakterien entwickeln, die Giftstoffe bilden“, erklärt Verbraucher- und Ernährungsexpertin Susanne Moritz.

Lauwarme Temperaturen fördern Keimbildung

Diese Bakterien würden sich besonders schnell vermehren, wenn gekochter Reis langsam bei Zimmertemperatur abgekühlt oder bei lauwarmen Temperaturen warmgehalten wird. Die Folge: Die Toxine dieser Bakterien können zu Erbrechen und Durchfällen führen.

Reste von Reisgerichten könnten dennoch aufgewärmt werden – allerdings nur, wenn man einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet.

Wie lagert man gekochten Reis richtig? Wie lange hält er sich?

Wichtig sei, dass der Reis im Kühlschrank rasch abgekühlt oder bei über 65 Grad warmgehalten wird. So kann man verhindern, dass Keime wachsen beziehungsweise Sporen auskeimen. Doch auch dann sollte gekochter Reis innerhalb eines Tages verzehrt werden.

dpa

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