Grüner Daumen

Pflanztipp: Gladiolen-Knollen jedes Jahr an neuen Ort setzen

Für Sommerblumen steht im Frühling der erste kleine Auftritt an - sie kommen in die Erde. Gladiolen brauchen dabei immer etwas Abwechslung.
Gladiolen-Knollen sollten nicht immer an derselben Stelle eingepflanzt werden. © Angelika Warmuth / dpa

Gladiolen kommen etwa zehn Zentimeter tief in den Boden. Diese große Tiefe verzögert zwar den oberirdischen Austrieb, hat aber einen Vorteil: Die hohen Triebe der Pflanze sind stabiler und fallen nicht um.

Und man braucht sie nicht mit Stäben zu stabilisieren. Darauf weist der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde hin.

Gladiolen lieben Abwechslung

Die Experten raten zudem, Gladiolen jedes Jahr an einem anderen Standort zu pflanzen. Denn wenn die Knollen mehrere Jahre hintereinander an der gleichen Stelle in den Boden kommen, verlieren sie ihre Widerstandskraft.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um Gladiolen zu pflanzen?

Gladiolen kommen im Frühling in den Boden – dann, wenn regional die Frostgefahr sicher gebannt ist. Das kann bei besonders guter Witterung, die stabil bleibt, ab Mai sein.

Beim Kauf auf das Hüllblatt der Gladiole achten

Im Handel aber kann man die Knollen bereits auf Vorrat kaufen. Da kranke Knollen den Boden für nachfolgende Pflanzen verseuchen können, sollte man beim Kauf darauf achten, dass es unter dem Hüllblatt keine verfärbten oder eingesunkenen Stellen gibt. Diese zeigen Krankheiten an.

dpa

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