Körperhygiene

Starkes Schwitzen: Die besten Tipps gegen nasse Achseln

Gerade an heißen Sommertagen geht es vielen Menschen so: Sie schwitzen stark. Das ist nicht nur aufgrund des anhaltenden Körpergeruchs unangenehm. Aber was hilft gegen den Schweiß?
Starkes Schwitzen ist schnell unangenehm. Aber wie hängen Ernährung und Körperbehaarung damit zusammen? © Andrey Popov/Adobe Stock

Schnelles und starkes Schwitzen ist für Betroffene sehr unangenehm. Die Apothekerkammer Niedersachsen weist auf einen Zusammenhang zwischen der Schweißproduktion und der Ernährung hin: Wer viel schwitzt, ist demnach an heißen Sommertagen besser dran, wenn er nicht viel Fleisch isst.

Aber auch die vegetarischen Alternativen wie Sojaprodukte und Hülsenfrüchte sind gleichermaßen schweißtreibend, da sie wie das Fleisch sogenannte Purine enthalten.

Welche Lebens- und Genussmittel sollte man bei starkem Schwitzen meiden?

Purine werden überwiegend vom Körper selbst gebildet und sind ein wichtiger Bestandteil von Körperzellen. Sie werden aber eben auch über Lebensmittel aufgenommen, etwa auch aus Schalen- und Krustentieren sowie Kohl, Spinat und Spargel.

Übrigens: Menschen mit starker Schweißbildung können auch durch den Verzicht auf Nikotin, Koffein und scharfe Speisen auf Linderung hoffen.

Was hilft gegen den muffigen Schweißgeruch?

Eine Folge des starken Schweißgeruchs ist ein unangenehmer Körpergeruch. Denn dort, wo der Schweiß nicht abfließen oder abtrocknen kann, entsteht ein feucht-warmes Milieu. Darin fühlen sich Bakterien nicht nur wohl, im Schweißsekret finden sie auch Nahrung.

Bei der Zersetzung des Sekrets entsteht der Muff. Daher bietet es sich in der Tat an, Körperbehaarung zu entfernen und täglich zu duschen, um die Vermehrung der Bakterien zu vermindern.

Laut der Apothekerkammer sei das Waschen mit antibakteriell wirkendem Salbeitee besonders wirksam. Gleiches gilt für Bäder mit einem Sud aus Eichenrinde.

Sind Deos bei starkem Schweiß das Mittel der Wahl?

Deos überdecken den Geruch, reduzieren aber nicht die Schweißmenge oder die Bakterienbildung. Eine Alternative kann daher sein, hochprozentigen Alkohol lokal aufzutragen, um die Vermehrung der Bakterien zu verringern. Allerdings reizt das die Haut stark.

Alternativ hilft Körperpuder, der Feuchtigkeit bindet. Die Experten empfehlen ihn etwa für die leicht verschwitzten Stellen etwa unter der Brust.

dpa

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