Erste Runde im See: Erstmal wieder ins Schwimmen „reinkommen“

Badespaß

Schwimmbäder sind Corona-bedingt in der Regel dicht. Entsprechend dürften viele Menschen zum Start der Badesaison im Freien etwas aus der Übung sein. Wichtige Tipps fürs Anbaden.

08.05.2021, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vorsichtig herantasten: Kaltes Wasser und fehlende Kondition können sonst auf den ersten Schwimmrunden zum Problem werden.

Vorsichtig herantasten: Kaltes Wasser und fehlende Kondition können sonst auf den ersten Schwimmrunden zum Problem werden. © Christin Klose/dpa

Auf den ersten Schwimmrunden im See oder Freibad lässt man es lieber etwas ruhiger angehen. „Wir warnen davor, die Kräfte zu überschätzen“, sagt Achim Wiese von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Das gilt insbesondere in diesem Jahr, weil die Schwimmhallen den Winter über aufgrund der Corona-Pandemie in aller Regel dicht waren. „Schwimmen ist wie Fahrradfahren, das verlernt man nicht. Aber die Kondition lässt nach“, sagt Wiese.

Schwimmende Kinder: Eltern sollten lieber in der Nähe bleiben

Als großes Problem sieht er, dass viele Kinder aufgrund dieser Einschränkungen nicht wirklich Schwimmen lernen konnten - das sei ein ganzer Jahrgang.

Wenn der Nachwuchs im Wasser noch nicht sicher ist, sollten Eltern immer so nah dran sein, dass sie im Zweifel „rechtzeitig zupacken können“, appelliert Wiese.

Start der Badesaison im Mai: vorsichtig beim "Anbaden"

Im Mai eröffnen vielerorts die Freibäder. Entsprechend gilt der Monat als Startschuss in die Badesaison, mancherorts mit traditionellem „Anbaden“.

Das Wasser hat jedoch meist noch keine echte Badetemperatur. „Das muss man wissen, wenn man etwa in irgendeinen See oder ins Meer gehen möchte“, sagt Wiese.

Krämpfe, zum Beispiel in den Beinen, können die Folge sein, weil sich die Adern wegen der Kälte zusammenziehen. „Das tut verflucht weh“, sagt Wiese. Dennoch sei es wichtig, dann Ruhe zu bewahren und zu versuchen, den Krampf zu lösen.

Nicht direkt aus der prallen Sonne ins Wasser springen

Besonders gefährlich kann es werden, wenn man durch warme Außentemperaturen aufgeheizt in kaltes Wasser hineinspringt. Wiese: „Das ist wie ein Schockmoment und kann schlimmstenfalls zu schweren Herzproblemen führen, unabhängig vom Alter. Da haben auch Jüngere mit zu kämpfen.“

dpa

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