Schluss mit negativen Gedanken

Kolumne

In der Leben-Kolumne schreibt Marc Bracht über Gesundheit und Wellness. Diesmal geht’s um negative Gedanken, deren Auswirkungen und Vertreibung.

von Marc Bracht

, 20.04.2021, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Puh, wir durchleben aktuell schwierige Zeiten, die schon sehr aufs Gemüt schlagen können. Leben-Redakteur Marc Bracht hat Tipps parat, negative Gedanken zu vertreiben.

Puh, wir durchleben aktuell schwierige Zeiten, die schon sehr aufs Gemüt schlagen können. Leben-Redakteur Marc Bracht hat Tipps parat, negative Gedanken zu vertreiben. © Montage: Adobe Stock/Kaminski

Ja, wir leben in seltsamen Zeiten. Corona hat die Welt auch nach über einem Jahr immer noch fest im Griff. Menschen bangen um ihre Gesundheit und ihre Existenz. Das Privatleben wird immer weiter eingeschränkt. Zum Verzweifeln, keine Frage. Doch wir sollten negativen Gedanken nicht allzu viel Platz einräumen.

Negative Gedanken belasten

Negative Gedanken sind belastend. Sie sorgen dafür, dass uns die Motivation fehlt. Sie mindern das Wohlbefinden. Ja, sie machen krank.

Das Grübeln wirkt sich nämlich nicht nur auf die Psyche, sondern auch ganz klar auf den Körper aus. Vor allem dann, wenn es Überhand nimmt.

Die körperlichen Auswirkungen des Grübelns

Negative Gedanken führen zu Schlafstörungen, Schwindelattacken oder in manchen Fällen sogar zu Gewichtszunahme. Und das sind nur die kurzfristigen Probleme.

Die Langzeitfolgen der Grübelei sind noch gravierender. Sie reichen von chronischen Schmerzbeschwerden bis hin zum Herzinfarkt.

Platz für positive Gedanken schaffen

Spätestens jetzt sollte jeder davon überzeugt sein, dass wir mehr Positivität in unserem Leben brauchen. Und deshalb betrachten wir das Gehirn einfach mal als Muskel, den man trainieren muss.

Hier kommen ein paar Tipps, den negativen Gedanken den Riegel vorzuschieben.

Tipps gegen negative Gedanken

Im ersten Schritt ist es wichtig, sich seiner negativen Gedanken überhaupt erst bewusst zu werden. Kommen sie auf, geben Sie ihnen das Label „Negativer Gedanke“. Das schafft Distanz und schärft das Bewusstsein.

Loslassen, loslassen, loslassen... Es klingt immer etwas esoterisch. Aber haben Sie den Gedanken erst einmal erkannt und mit Label versehen, schauen Sie ihn sich genau an, ohne mit ihm zu interagieren. Ergründen Sie seinen Ursprung, dann lassen Sie ihn ziehen.

Vorher lohnt sich ein Realitäts-Check. Stellen Sie sich die Frage, ob der Floh, der Ihnen vom Grübelmonster ins Ohr gesetzt wird, auch stimmt. „Ach, mir geht es ja so, so schlecht!“ Ist das wirklich so? Gibt es nicht genug andere Umstände, die Ihnen das genaue Gegenteil beweisen?

Die innere Einstellung ändern

Nun heißt es, dranbleiben. Versuchen Sie, diese Tipps so lange ganz bewusst anzuwenden, bis sich die achtsame Auseinandersetzung mit negativen Gefühlen wie von selbst in Ihnen abspielt.

Ich bin mir sicher, Sie werden dann viel positiver durch den Alltag gehen.

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