Baumlehrpfad

Am Mühlenbach entsteht ein neuer Baumlehrpfad mit rund 30 Bäumen

Spaziergänger nutzen den neuen Weg am Mühlenbach bereits ausgiebig. Jetzt soll ein neuer Baumlehrpfad dazu kommen, der dann für Kindergärten und Schulen nutzbar sein soll.
Daniel Ewelt misst mit seinen Söhnen Ferdinand (7) und Leopold (5) bereits aus wo welche Bäume hin könnten. Leopold sitzt auf dem Radlader. © privat

Am Legdener Mühlenbach hat sich in der jüngsten Vergangenheit einiges getan. Durch die Renaturierung entsteht an der gegenüberliegende Uferseite des Neubaugebiets Roggenkamp eine grüne Oase. Jetzt soll es dort noch grüner werden.

Gemeinde hat zugestimmt

Das soll mithilfe von neuen Bäumen gelingen. Der P.U.L.K. (ein Zusammenschluss ehemaliger Gruppenleiter) und der Kolping Legden haben sich mit den beteiligten Behörden verständigt und mit der Gemeinde Legden. „Also ist alles genehmigt“, schreibt Daniel Ewelt vom Zusammenschluss P.U.L.K..

„Im Sommer kam der Gedanke, dass der neu gestaltete Mühlenbachverlauf mit seinem Wanderweg optimal für eine Baumbepflanzung ist, so Ewelt weiter. Genutzt werden soll der Weg entlang des Mühlenbachs als Baumlehrpfad. „Ich habe den Kontakt mit der Gemeinde hergestellt und dort wurden alle Behörden gefragt – und es haben alle zugestimmt“, schreibt Daniel Ewelt in seinem Schreiben an die Redaktion weiter.

Puffer für Insektenhotel und Nistkästen

Zwischen 22 und 25 heimische Bäume sollen nun von Legdener Bürgern, Vereinen, Firmen, Kindergärten, Schulen, Zusammenschlüssen und wer immer noch Freude am Mitmachen hat gesponsert werden. Es werden heimische Bäume (davon etwa sieben bis acht Obstbäume) gepflanzt.

Der Preis von etwa 200 Euro pro Baum beinhaltet den Baum, das Anbindematerial, die Logistik und Betriebsmittel, die zum Pflanzen und Beschaffen der Materialien dazugehören und die Verpflegung am Pflanztag. Ein bisschen Puffer ist mit eingerechnet, welcher beispielsweise für Insektenhotels, Nistkästen, oder Ähnliches verwendet werden soll.

Lehrpfad für Kindergärten und Schulen zu nutzen

Jeder Baum erhält zusätzliche eine stabile und gut lesbare Informationstafel – mit Erwähnung des Baum-Paten, der die Pflanzung des Baumes möglich gemacht hat. Ziel ist die Pflanzenwelt wieder näher an die Menschen heranzubringen. Der Zusammenschluss hofft, dass Kindergärten und Schulen diesen Lehrpfad nutzen, um den Kindern im Umgang mit der Natur eine wichtige Grundlage zu geben und das Erkennen und Wertschätzen von Bäumen zur Normalität wird. Außerdem soll der Baumlehrpfad dazu beitragen, dass Spaziergänger einfach nur genießen, welche Vielfalt es in der Natur gibt.

Der Anfang wurde bereits vor einer Woche gemacht. Die Gemeinde hat sechs Bäume pflanzen lassen, welche ohnehin in die Landschaft des Mühlenbachs sollten. Diese Bäume (Schwarzerle, Esche, Traubeneiche, Traubenkirsche, Ulme und Ahorn) werden dann auch zum Baumlehrpfad gehören. Somit kommt der Baumlehrpfad schließlich auf rund 30 Bäume.

Helfende Hände benötigt

„Die Zusammenarbeit von P.U.L.K. und Kolping hat schon in der Vergangenheit ein paar Mal funktioniert“, so Ewelt. Im Frühjahr möchte der Zusammenschluss die Bäume bei einer Pflanzaktion einpflanzen. Das soll dann natürlich unter den dann herrschenden Corona-Bedingungen- und Maßnahmen passieren.

Im Anschluss daran sollen die Schilder im Laufe des Frühjahrs folgen. Die Pflege und das Wässern wird von Ehrenamtlichen übernommen – hier wird noch die ein oder andere Hilfe benötigt. Melden können sich Interessierte gerne bei Familie Ewelt, Mühlenstiege 50 in Legden. Telefonisch ist die Familie unter 02566 909370 oder per E-Mail unter Ewelt@gmx.de zu erreichen. Daniel Ewelt und seine Familie nehmen die Bestellungen auf oder geben auch gerne Informationen dazu.

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