Asbeck als Dorf mit Zukunft ausgezeichnet

Urkunden verliehen

Asbeck ist am Donnerstagabend als Sieger des Kreisentscheids "Unser Dorf hat Zukunft" ausgezeichnet worden. Das Erfolgsrezept des Asbecker: breites bürgerschaftliches Engagement.

ASBECK

, 27.11.2014, 20:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Maria Pier-Bohne (l.) freut sich über die Urkunden des Kreises und des Landes NRW für Asbeck als Sieger des Kreisentscheids im Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft«. Und weil es um die Zukunft ging, holte Landrat Kai Zwicker spontan auch zwei Asbecker Kinder fürs Foto aus dem Publikum.

Maria Pier-Bohne (l.) freut sich über die Urkunden des Kreises und des Landes NRW für Asbeck als Sieger des Kreisentscheids im Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft«. Und weil es um die Zukunft ging, holte Landrat Kai Zwicker spontan auch zwei Asbecker Kinder fürs Foto aus dem Publikum.

Früher hieß der Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. Äußerlichkeiten allein aber sind heute nicht mehr entscheidend. „Wir wollen es nicht nur gemütlich haben. Wir wollen anpacken und die Zukunft des Dorfes gestalten“, erklärte Maria Pier-Bohne, Asbecker Heimatvereinsvorsitzende und Legdens stellvertretende Bürgermeisterin. Sie zeigte in einer Bilderschau was sie meinte: Jugendarbeit, Austausch mit Frankreich und Polen, Museumsprojekte, Austellungen, Musik und Sport – generationenübergreifendes bürgerschaftliches Engagement macht in Asbeck vieles möglich. Pier-Bohne: „Darauf können wir stolz sein.“ Und das mit Recht, unterstrich Landrat Zwicker: Es sei bemerkenswert, was Asbeck und die anderen fünf Wettbewerbsdörfer Eggerode, Isselburg, Werth, Vehlingen und Zwillbrock auf die Beine gestellt hätten. Zwicker: „Landflucht bereitet in der Eifel oder in Südwestfalen vielen Dörfern große Sorgen. Das ist im Westmünsterland noch anders.“ Das bürgerschaftliche Engagement sei ein wichtiger Faktor, um auch für die Zukunft attraktive Infrastrukturen zu schaffen und zu halten.“

Dass die Entwicklung in Asbeck weitergeht, machte Helmut Schiermann als Bauamtsleiter und Vertreter des Asbecker Heimatvereins deutlich: Barrierefreiheit, Dorfteichgestaltung, Pfarrhausnutzung und eine neue , Skulpturenroute seien Aufgaben für die Zukunft. Bürgermeister Friedhelm Kleweken nannte die Auszeichnung für Asbeck eine „besondere Ehre für die ganze Gemeinde“. Ein Ehre freilich, die ihm nicht ganz unbekannt sei: „Ich bin seit 15 Jahren Bürgermeister. In dieser Zeit hat Asbeck drei Mal am Wettbewerb teilgenommen – und drei Mal gewonnen: 1999, 2005 und 2014. Nächstes Etappenziel ist der Landeswettbewerb, für den sich Asbeck als Sieger des Kreisentscheids qualifiziert hat. 

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