Asbeck soll noch attraktiver werden

Neugestaltung am „Dorfteich“

„Wir möchten erreichen, dass die Leute länger in Asbeck bleiben“, stellte Helmut Schiermann fest. Mehr Aufenthaltsqualität soll eine Neugestaltung der Grünanlage am „Dorfteich“ bewirken, die der Architekt am Dienstagabend im Ausschuss für Planen und Bauen vorstellte.

ASBECK

von Von Manfred Elfering

, 19.10.2011, 16:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das „große Paket“ umfasst demnach die Entschlammung des Dorfteichs mitsamt Böschungsbefestigung (Kosten: 65 000 Euro), Einbau von Stützwänden für die Böschung und einen Wasserzulauf aus dem Mühlenbach (50 000 Euro), Abbruch der alten Garagen und der Betonplatten mitsamt Entsorgung sowie Gestaltung des Vorplatzes mit Bepflanzung und Einrichtung einer Stufenanlage des dann begehbaren Teichs (65 000 Euro), zudem etwa 20 000 Euro an Planungskosten – insgesamt also um die 200 000 Euro.

Bürgermeister Friedhelm Kleweken ergänzte dazu, dass dieses Vorhaben als Dorferneuerungsmaßnahme anerkannt und mit 50 bis 60 Prozent der Kosten förderfähig sei. Insbesondere CDU und UWG warfen dennoch angesichts der hohen Gesamtsumme die Frage nach alternativen Lösungen auf. Jörg Oeing (CDU) regte an, die genau ermittelten Kosten zur Abwägung in die Haushaltskommission zu geben, Antonius Schulze Beikel (UWG) schlug vor, die Maßnahme eventuell in mehrere Bauabschnitte zu unterteilen – eine Lösung, die im Falle einer Gesamtförderung des Vorhabens allerdings wenig Sinn mache, wie festgehalten wurde. Auch der Architekt Schiermann hielt es für besser, mit der Entschlammung des Teichs gleich „alles in einem Zuge“ zu erledigen. Dass rund um den Dorfteich etwas getan werden muss, darüber herrschte aber Einigkeit unter den Fraktionen. Der Bürgermeister erläuterte auch den Grund, warum bislang noch nichts geschehen war, obwohl sich die Fläche bereits geraume Zeit im Besitz der Gemeinde befindet: Bis zur Fertigstellung der neuen Gerätehäuser in den Ortsteilen habe die Feuerwehr den alten Garagenhof als Lagerraum für ihre Ausrüstung genutzt. Da das nun nicht mehr nötig sei, stehe einem Abriss der Wellblechgaragen und einer Entsiegelung der betonierten Fächen davor nichts mehr im Wege. Heribert Telgmann (UWG) wies wegen einer früheren Deponie in dem Bereich noch auf die Möglichkeit bestehender Altlasten im Erdreich hin, deren Entsorgung weitere Kosten verursachen könne – wie sich das verhält, will die Verwaltung klären.

Der vom Ausschuss einstimmig gefasste Beschluss sieht vor, die Planung auf der Grundlage des vorgestellten Konzepts weiter zu konkretisieren, vor allem aber eine detaillierte Kostenberechnung zu erstellen und alle in Frage kommenden Fördermöglichkeiten zu prüfen.

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