Asbecker Band Rockwasser gibt ein Konzert zum Geburtstag

Neun Jahre

Wo früher die Schweine des Bauernhofs im Frettholt untergebracht waren, ertönt nun laute Rockmusik. Den ehemaligen Stall haben die Mitglieder der Asbecker Band Rockwasser selbst zum Probenraum umgebaut. Seitdem können die Musiker ungestört üben. Sogar Platz für Zuhörer ist in dem kleinen Raum.

ASBECK

von Von Jessica Beck

, 13.11.2013, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Am Samstag spielt Rockwasser wieder in der Heimat Asbeck.

Am Samstag spielt Rockwasser wieder in der Heimat Asbeck.

Zum Namen Rockwasser gibt es ebenfalls eine kleine Anekdote: „Am Anfang, als wir die ganze Kohle für die Instrumente ausgegeben hatten, haben wir anstatt teures Bier billiges Exportbier gekauft“, erzählt Völker. Und damit lief es dann besonders gut. Schnell war klar: „Das ist ein echtes Rockwasser“. Für die Band war es ein Highlight, sie hatten auch unterwegs immer etwas davon dabei, auch wenn sie besseres Bier umsonst bekommen hätten. Sogar eine Notration haben sie in den Probenraum eingemauert – für schlechte Zeiten. „Heute können wir die Plörre nicht mehr sehen“, sagt Völker und lacht. Die Band Rockwasser war es auch, die das Bolzrock-Festival im Asbecker Waldstadion ins Leben gerufen haben. Nach dem Festival 2008 ging es für die Musiker auch mal weiter weg, nach Wien und Frankfurt. Mittlerweile hat Rockwasser schon einen eigenen Fanclub mit 50 Mitgliedern. Und die kommen nicht nur aus Asbeck. „Wir haben Fans aus Wuppertal, Dortmund und Witten. Deutschrock ist im Pott beliebter als hier“, sagt Woltering.

Obwohl nur Deutschrock ist es eigentlich nicht. Sie bezeichnen es selbst als „Deutschrockpunk“ – und nicht Punkrock. „Wir haben mehr mit Rock angefangen mit punkigen Einflüssen“, erklärt Völker. Mittlerweile ist das vierte Album in Arbeit. „Wir haben uns vorgenommen, richtig reinzuhauen“, sagt Michael Bonnefeld. Im nächsten Jahr soll es dann soweit sein. Ein Programm durch alle bisheriger Alben werden die Rocker am Samstag, 16. November, in Asbeck spielen. Und dann vor mehr Zuschauern als nur Günni.

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