Ausstellung zeigt Facetten der Trauer

Das „Schmuddelwetter“ am Sonntag hatte viel mit der Ausstellung im Haus Weßling zu tun: Niemand kann sich richtig damit anfreunden und keiner redet gerne darüber – vor allem, wenn es um Tod, Beerdigung, Testament und Nachlass geht.

LEGDEN

19.11.2012, 15:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Heinz Kroschner vom Heimatverein mit Alfred Janning, Vorsitzender des Heimatvereins, und Roswitha Schlätker von der Hospizbewegung (von links).

Heinz Kroschner vom Heimatverein mit Alfred Janning, Vorsitzender des Heimatvereins, und Roswitha Schlätker von der Hospizbewegung (von links).

Viel Mühe haben sich Heimatverein und Hospizbewegung mit der Präsentation im Obergeschoss des Hauses Weßling gemacht. Sie zeigt in zahlreichen Exponaten – vom Totenzettel bis zum alten, wieder hergerichten Grabkreuz (kleines Foto) – Riten, Bräuche, Trauer- und Friedhofskultur in Legden. „Mit Hilfe der Bürger könnten wir unsere Dokumentation noch weiter vervollständigen“, so Alfred Janning, Vorsitzender des Legdener Heimatvereins. „Es schlummern bestimmt noch viele Schätze im Verborgenen“, mutmaßte er. Heimatverein und Hospizbewegung hoffen auf eine rege Beteiligung an der Vortragsveranstaltung am Dienstag, 20. November, um 19.30 Uhr im Haus Weßling: Christiane Cantauw vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe wird über Riten, Tod und Sterben in Westfalen berichten.

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