Axel Barkowsky verlässt die Sekundarschule Legden-Rosendahl

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Axel Barkowsky, Leiter der Sekundarschule Legden-Rosendahl, wechselt zur Bezirksregierung. Die Schulleiterstelle kann aber erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschrieben werden.

Legden

, 24.07.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Axel Barkowsky wird nach den Sommerferien nicht mehr als Schulleiter an die Sekundarschule Legden-Rosendahl zurückkehren. Ab Ende August wird Barkowsky eine neue Arbeitsstelle in der Bezirksregierung Münster antreten. Bereits vor den Sommerferien hat sich Barkowsky in einem Brief an die Eltern gewandt und geschildert, dass er eventuell beruflich eine andere Richtung einschlagen werde. Bis dato fehlte allerdings noch ein wichtiger Baustein, „der jetzt getan ist“, berichtet Barkowsky.

Neue Herausforderungen

Den Abschied von der Sekundarschule sieht er mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits freue er sich auf neue Herausforderungen und Chancen, die die berufliche Änderung mit sich bringe. „Ich bin aber auch sehr mit der Schule verbunden. Ich hatte noch viele Aufgaben im Kopf, die ich in den kommenden Jahren umsetzen wollte“, so Barkowsky. Die Entscheidung sei ihm deshalb alles andere als leicht gefallen.

Nach acht Jahren als Schulleiter gibt er sein Amt nun ab. „Ich mache das aber nicht, weil ich die Schule verlassen wollte“, betont er. Auch wenn er nicht mehr als Leiter tätig sein wird, sei er aber weiterhin ansprechbar: „Ich bin in der Zukunft nicht aus der Welt. Während meines neuen Jobs will ich auch weiterhin Dinge regeln und delegieren und für Kollegen und das Leitungsteam der Schule zur Verfügung stehen“, sagt Axel Barkowsky. Einen Übergang wolle er „so bruchlos wie möglich“ gestalten, vor allem, weil er an der Schule, seinen Kollegen und den Schülern hänge.

„Knall auf Fall“

Dass sich Barkowsky beruflich neu orientiert, begrüßt Rosendahls Bürgermeister Christoph Gottheil. Dennoch habe man sich die Frage gestellt, wie es mit der Sekundarschule jetzt weitergehen kann. „Jetzt kommt es Knall auf Fall“, sagt er, denn: Die stellvertretende Schulleiterin, Ingrid Schulze Langenhorst, wird zum 30. September in den Ruhestand eintreten. „Es braucht ein neues Gesicht, das die Schule vertritt“, so Gottheil.

Nichtsdestotrotz sind die Beteiligten positiv gestimmt. „Ich bin der Überzeugung, dass das Leitungsteam auch weiterhin stark ist und agieren kann. Dieser Zeitraum sollte allerdings nicht zu lang sein“, betont Gottheil. Barkowsky befindet sich zunächst neun Monate in Probezeit – und in dieser kann keine Stelle für einen neuen Schulleiter ausgeschrieben werden.

Interessierte Bewerber

So wird nach den Sommerferien Anna Hetrodt die Aufgaben von Schulze Langenhorst übernehmen, die sich in ihren letzten Wochen an der Schule die von Barkowsky annimmt. Die Stelle von Schulze Langenhorst werde neu ausgeschrieben. Dafür gebe es auch bereits interessierte Bewerber. Wann aber deren Einstieg erfolgen kann, ist bislang ungewiss. „Das stimmt uns im Moment etwas unzufrieden“, sagt Gottheil. Trotzdem sehe er in dem Wechsel der Schulleitung „ein gewisses Maß an Chance“ – auch, wenn zwei Personen fast zur selben Zeit „die Kommandobrücke verlassen.“

„Eine unglückliche Situation“

„Für uns ist es eine unglückliche Situation. Es gibt an der Schule aber ein Leitungsteam, das selbstbewusst an die Aufgaben herantritt“, sagt Friedhelm Kleweken, Bürgermeister von Legden. „Ich bin mir sicher, dass die Schule gut weitergeführt wird“, sagt er.

Die Bürgermeister sichern dem neuen Team viel Unterstützung zu – denn niemand will jetzt den Kopf in den Sand stecken. „Es wird jemanden geben, der den Hut aufsetzt“, ist sich Barkowsky sicher. Dazu bereite er in diesen Tagen eine Liste vor, „wer was und wann zu erledigen hat“, so Barkowsky. Auch die Bürgermeister sehen dem Wechsel optimistisch entgegen. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Gottheil abschließend.

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