Beeindruckt von rund 100 Jahren Stift, Stahl und Dahlien

Sommertour des Landrats

Seit fast 100 Jahren handelt das Legdener Unternehmen Glanemann mit Stahl. Aus kleinen Anfängen entwickelte sich vor allem in den letzten Jahrzehnten ein wichtiger Arbeitgeber der Gemeinde, den Bürgermeister Friedhelm Kleweken am Dienstagnachmittag gerne Landrat Dr. Kai Zwicker auf dessen Sommertour durch die Städte und Gemeinden des Kreises präsentierte.

LEGDEN

, 14.07.2015, 18:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Stahlhandel Glanemann expandiert: Andreas Heeks, Landrat Kai Zwicker, Bürgermeister Friedhelm Kleweken, Annika Lacour, Martina Schrage, die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Pier-Bohne und Martin Heeks (v.l.).

Der Stahlhandel Glanemann expandiert: Andreas Heeks, Landrat Kai Zwicker, Bürgermeister Friedhelm Kleweken, Annika Lacour, Martina Schrage, die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Pier-Bohne und Martin Heeks (v.l.).

Die Juniorchefs Andreas (30) und Martin (28) Heeks führten den Landrat durch ihr Unternehmen an den Standorten Neue Mühle und Heying Esch. 65 Mitarbeiter erwirtschaften dort einen Jahresumsatz in zweistelliger Millionenhöhe. Seit Stefan Heeks 1986 das Unternehmen von seinem Großonkel übernahm, stehen die Zeichen auf Wachstum.

Und so wollen es auch seine Söhne Stefan und Andreas halten: Zurzeit nutzen sie die neuen Erweiterungsmöglichkeiten im Heying Esch. Dort entsteht eine neue 5000 Quadratmeter große Halle. Auch neue Arbeitsplätze sollen dort geschaffen werden. Das Unternehmen beliefert Kunden im Umkreis von 250 Kilometern mit Stahl und Blechen für Bau und Maschinenbau.

Dynamische Entwicklung

Die Rundreise des Landrats hatte geschichtsträchtig im Stiftsdorf Asbeck begonnen. Im geplanten Industriepark an der A31 und im erweiterten Gewerbegebiet Heying Esch zeigte er sich von der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde beeindruckt. Kleweken: "Neben dem Stahlhandel Glanemann siedeln sich in Kürze auch der Malerbetrieb Hellkuhl mit 22 Mitarbeitern und RST-Maschinenbau auf der insgesamt 3,7 Hektar großen Erweiterungsfläche an.

Weitere Interessenten stünden auf der Warteliste. Zum Abschluss besuchte Zwicker auch den neuen Dahliengarten. Landrat und Bürgermeister bilanzierten, dass die Zusammenarbeit zwischen Kreis und Gemeinde sehr partnerschaftlich sei. Zwicker: "Es läuft rund." Kleweken lobte: "Wir haben in Legden einen Bauboom ohne gleichen. Das könnten wir gar nicht bewältigen, wenn der Kreis nicht so zügig die Baugenehmigungen erteilen würde."

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