Bürgerbusfahrerin der ersten Stunde

Maria Röhring

LEGDEN Über Rente mit 67 kann Maria Röhring nur schmunzeln. Die Legdenerin geht jetzt mit 80 in Rente – und das nur widerwillig. Doch auch wenn sie sich nachweislich bester Gesundheit und Fahrsicherheit erfreut, gibt es keine Ausnahme: Bürgerbusfahrer müssen mit 80 aus dem aktiven Fahrdienst ausscheiden. Reporterin Sylvia Lüttich-Gür hat mir ihr über ihren späten Ruhestand gesprochen.

von Von Sylvia Lüttich-Gür

, 19.11.2009, 13:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bedanken sich bei Maria Röhring (v. l.): der Vorsitzende des Bürgerbusverkehrs, Bernhard Volkmer, Alexander Pass, der Bürgerbus-Koordinator der Regionalverkehr Münsterland und Kassierer Egon Kiehl.

Bedanken sich bei Maria Röhring (v. l.): der Vorsitzende des Bürgerbusverkehrs, Bernhard Volkmer, Alexander Pass, der Bürgerbus-Koordinator der Regionalverkehr Münsterland und Kassierer Egon Kiehl.

Dass mich bis dahin noch niemand gefragt habe, aber nichts dagegen spreche.

Nein, im Gegenteil. Ich fahre – oder ich muss jetzt wohl sagen: ich fuhr – den Bus eigentlich lieber – als das Auto. Man hat einfach einen besseren Überblick.

Weil es mit einfach riesigen Spaß gemacht hat. Bürgerbusfahrer haben immer Kontakt zu anderen Menschen,. Viele freuten sich, wieder mit mir fahren zu können und unterhielten sich gerne. Das freut einen doch. Übrigens: Als mir ein Fahrgast einmal ebenfalls die Frage stellte, warum ich so lange Bürgerbusfahrerin sei, habe ich ihm geantwortet: Weil ich gerne Mercedes fahre – und privat leider keinen habe.

Schon ein wenig traurig. Ich hätte gerne weiter gemacht, und bei der järhlichen Untersuchung für den Personenbeförderungsschein hat man mir auch gesagt, dass ich das gesundheitlich noch dürfte.

Bestimmt, und im Bürgerbusverein bleibe ich auch noch – als Ehrenmitglied.

  • Am Freitag in Ihrer Münsterland Zeitung: das ausführliche Interview.
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