Bürgersteig an der Sparkasse ist zu schmal und abschüssig

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Schräg fällt der Bürgersteig am Fliegenmarkt vor der Sparkasse ab. Vor allem Senioren fühlen sich hier nicht sicher. Auch nachdem etwas verbessert wurde. Marianne Kaminski ist eine von ihnen.

Legden

, 19.02.2020, 19:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Marianne Kaminski hatte sich schon gefreut. „Da passiert was an deiner Ecke“, hatte man ihr in der vergangenen Woche erzählt. Doch als sie das nächste Mal von ihrer Seniorenwohnung am Trippelvoetsweg ins Dorf ging, war die Enttäuschung groß. Komfortabel ist ihr Weg nicht.

„Vielleicht ist es jetzt nicht mehr ganz so schräg“, sagt die 89-jährige Legdenerin und weist auf die Einmündung vom Trippelvoetsweg zum Fliegenmarkt, wo offensichtlich Pflaster neu gelegt wurde. „Doch die ganze Situation ist immer noch nicht gut.“

„Je schmaler, desto schräger“

Mit ihrem Rollator geht sie ein paar Schritte weiter Richtung Sparkasse. „Das ist hier viel zu schmal. Und je schmaler es wird, desto schräger wird es“, sagt sie und muss kurz stehen bleiben. „Man muss mit dem Rollator ganz schön gegensteuern.“ Und in diesem Bereich sei nichts passiert. Erst ein paar Meter weiter wurde dann die Einfahrt zur Sparkasse und zu Edeka im Zuge des Edeka-Neubaus neu gemacht.

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Die Legdenerin sagt: „Hier kommen viele Senioren mit dem Rollator lang. Mit dem Rollstuhl wird es noch schwieriger.“ Sie erzählt, dass auch die Erzieherinnen aus dem Kindergarten mit ihrem großen Kinderwagen, in dem viele Kinder sitzen, hier entlangfahren. Und auch Radfahrer, die vom Trippelvoetsweg kommen und zum Edeka wollen, würden für das kurze Stück auf dem Gehweg bleiben. Während sie das erzählt, kommt eine Frau mit Kinderwagen vorbei. Sie muss auf die Fahrbahn ausweichen. Denn nebeneinander gehen ist hier schlecht möglich,.

Vor Jahren schon Unterschriften gesammelt

Das Problem ist alt. Schon vor Jahren hat Marianne Kaminski Unterschriften gesammelt. Auch einen Antrag an die Gemeindeverwaltung gab es 2016 schon. Die Parteien hatten damals die Verwaltung beauftragt, Vorschläge zu erarbeiten, um die Situation zu verbessern.

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Seitdem wartet Marianne Kaminski auf eine gute Lösung. Auch bei der ersten Informationsveranstaltung zur Vorstellung des Mobilitätssicherungskonzepts hat sie das Thema im vergangenen Juni zur Sprache gebracht. Eine kleine zusätzliche Pflasterung und ein kleines Stück Gehweg direkt an der Einmündung sind ihr, sind vielen älteren Menschen nicht genug.

Dabei wäre Platz, so sagt die Legdenerin und zeigt auf den Bereich mit Bepflanzung zwischen Gehweg und Sparkassen-Gebäude. Ein Meter mehr Gehweg würde die Situation deutlich vereinfachen und die Ansicht vor dem Haus nicht wesentlich verschlechtern. Doch dieser Teil ist nicht in öffentlicher Hand. Und auch ein Schaltkasten steht im Weg.

Eine Idee hätte Marianne Kaminski für die Verwaltung. An der Osterwicker Straße sei die Situation früher ähnlich gewesen. „Da hat man so eine Art Mulde gemacht. Am Anfang fand ich das auch nicht gut, aber jetzt denke ich, besser, als so schräg.“

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