Dank aus Namibia für Container voller Unterstützung

Schwester Irmburga

LEGDEN Namibia ist weit entfernt – und doch fühlen sich viele Menschen auch in Legden mit dem afrikanischen Land und seinen oft unter Armut und Krankheiten (vor allem auch Aids) leidenden Menschen eng verbunden. Der Grund sind viele Spenden, die jährlich von Legden in den weit entfernten Kontinent geschickt werden.

von Von Sylvia Lüttich-Gür

, 19.11.2009, 15:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Helfer packen in Burlo Container - auch mit Spendengütern aus Legden.

Helfer packen in Burlo Container - auch mit Spendengütern aus Legden.

„Wir wissen sehr wohl, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass sich so viele bei Euch engagieren. Sie opfern ihre Freizeit und stellen sich zur Verfügung, um in regelmäßigen Abständen „einen großen Container zu laden“, schreibt sie. Da seien die vielen, die daheim Pakete packten mit Kleidung, „da sind aber auch all die, die oftmals hinter den Kulissen mithelfen“ – und etwa ihr Auto zur Verfügung stellten, um Spenden zur Missions-Prokur der Oblaten-Patres nach Burlo zu brächten. Dort werden die Container gepackt, die von den großen Häfen in Holland ihre Reise nach Namibia antreten, wie Gerd Baumeister erläutert. „In diesem Jahr seien allein 80 000 Euro Kosten für den Übersee-Versand in Richtung Namibia angefallen, denn die Helfer aus dem gesamten Münsterland hätten besonders viele Container auf die Reise geschickt – unter anderem mit Nähmaschinen auch aus Legden. „Schwester Irmburga ist zurzeit dabei, eine Nähschule einzurichten“, wie Baumeister erklärt.

Dafür, dass auch alle Nähmaschinen funktionieren, will er selbst sorgen: Der BBS-Ausbilder aus Legden will 2010 nach fünf Jahren wieder nach Namibia reisen und die einzelnen Missionsstationen besuchen – nicht nur, um zu sehen, wie die Spendengelder angelegt worden sind, und hier und da praktische Anleitung zu geben, sondern auch um zu ergründen, wie auch die Kolpingsfamilie Legden den Partnern in Afrika künftig helfen kann.

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