Dritte Mitfahrerbank in Legden wird gut angenommen – weil diesmal der Standort stimmt

Mitfahrerbank

Die Mitfahrerbank ist eine gute Idee für alle, die kein Auto haben und sich nicht nur auf den öffentlichen Nahverkehr verlassen möchten. In Legden gibt es jetzt eine dritte Mitfahrerbank.

Legden

, 30.11.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dritte Mitfahrerbank in Legden wird gut angenommen – weil diesmal der Standort stimmt

An der Mitfahrerbank: (v.l.) Stefanie Schiermann, Jessica Teuber, Angelina Budrat und Johannes Kuiper. © privat

Zwei Mitfahrerbänke stehen bereits in Legden – eine an der Neustadt in Legden, die andere am Wiesengrund in Asbeck. Viel zu selten werden sie noch in Anspruch genommen. Jetzt wurde eine dritte Bank aufgestellt. Hier ist die Akzeptanz besser.

Die Mitfahrerbank ist eine gute Idee. Wer kein Auto hat und von Asbeck nach Legden oder umgekehrt will, kann sich auf die Mitfahrerbank setzen und wird dann im besten Fall schnell mitgenommen. Jetzt steht eine dritte Bank vor dem Zentrum für Physio- und Rehasport Teuber & Schiermann an der Poststraße 10.

Fahrgemeinschaften für Termine

Die Initiative ging von Stefanie Schiermann und Jessica Teuber aus. Sie hatten beobachtet, dass sich immer häufiger Fahrgemeinschaften zu Terminen in der Praxis bildeten. Sie hatten dann die Idee, auch vor der Praxis eine Mitfahrerbank aufstellen zu lassen und fragten diesbezüglich bei Matthias Nettels von der Gemeinde Legden an.

Die Rücksprache mit Bürgermeister Friedhelm Kleweken ergab: „Gute Idee, mach mal!“ Für Nettels ist es eine konsequente Entscheidung. Er ist bei der Gemeinde Legden für das Mobilitätssicherungskonzept zuständig. Hier geht es genau auch um solche Fragen, wie sich Mobilität entwickeln kann, aber auch um Umweltschutz.

Dritte Mitfahrerbank in Legden wird gut angenommen – weil diesmal der Standort stimmt

Jugendliche haben im Jugendhaus Pool die neue Mitfahrerbank gestaltet. © privat

Für die Gestaltung wurde wie bei den anderen Bänken das Jugendhaus Pool angesprochen. Hier haben Legdener Jugendliche, koordiniert von Pool-Leiter Johannes Kuiper, diese neue Bank gestaltet. Insbesondere Angelina Budrat und Rieke Fränkert haben sich daran künstlerisch betätigt.

Mit den Farben und mit der Silhouette auf der linken Seite lehnt man sich an das Logo des Zukunftsdorfs an. Die 61 Flaggen stehen jeweils für eine Nation, die in Legden beheimatet ist.

Die Resonanz ist sehr gut. Stefanie Schiermann sagt: „Sie wird deutlich besser angenommen als die anderen Bänke.“ Viele ihrer Kunden sind darauf angewiesen, gebracht und abgeholt zu werden. Jetzt sitzen sie auf der Mitfahrerbank und schnell findet sich jemand, der in die gleiche Richtung fährt.

„Viele sagen uns, dass sie jetzt erst wissen, wofür die Mitfahrerbänke da sind,“ erzählt Stefanie Schiermann. Gut möglich, dass also in Zukunft auch in Asbeck und an der Neustadt die Hemmschwelle sinkt. Und mehr Menschen schnell von A nach L kommen.

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