Eine Woche über Stock und Stein geht in die Knochen

11.07.2008, 19:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine Woche über Stock und Stein geht in die Knochen

Legden/Stadtlohn Alfred Wemhoff Wohlbehalten und mittlerweile auch wieder etwas erholt von den Strapazen sind sie vom Spektakel der großen Off-Road-Rallye Dresden/Breslau zurückgekehrt: (Bild) aus Legden und Dieter Pohlmann aus Billerbeck mit ihrem umgebauten Unimog sowie die beiden Stadtlohner Motorradfahrer Benno Plate und Heiner Siefker.

Nach der Anreise ins Fahrerlager der Messe Dresden waren sie überwältigt von der Vielzahl der Nationalitäten dort. "Die Stimmung war super, es wurde gegrillt und man verständigte sich und fachsimpelte mit Händen und Füßen", berichten die Fahrer voller Begeisterung.

Gänsehautgefühl

Am Samstagmorgen startete die Vorbereitung zum Prolog, am Sonntag folgte der professionell organisierte Showstart im Dresdener Zentrum, inklusive shake-hands mit Walter Röhrl und dem Bürgermeister von Dresden. "Der Start von der Rampe vor sehr vielen Zuschauern gab ein echtes Gänsehautgefühl", erinnern sich die Stadtlohner.

Bei den Etappen in Polen spielte sich das Zusammenspiel von schnellem Fahren und gleichzeitigem Navigieren langsam ein. Ebenso traten allmählich die ersten "Defekte an Mensch und Maschine" auf, und die abendlichen Servicearbeiten wurden immer länger: "Die Generatoren und Scheinwerfer liefen bei einigen Teams bis in die Morgenstunden. Aber das gehört zur Rallyeathmosphäre."

"Marathon"-Etappe

"Vor allem die Marathon-Etappe Mitte der Woche mit 20 Stunden am Stück hatte es in sich", erzählt Wemhoff. Besonders die Motorradfahrer spüren bald jeden Kilometer in den Knochen, Prellungen gehören zum täglichen Brot. Dennoch: Ihr bestes Ergebnis ist ein dritter Platz in der Tageswertung.

"Die Siegesfeier mit Feuerwerk und Livemusik ließ am Ende nochmal das Gefühl aufkommen, an etwas Besonderem teilgenommen zu haben", sind sie sich einig. mel

<p>Der 280 PS starke Unimog des Teams Wemhoff/Pohlmann.</p>

<p>Der 280 PS starke Unimog des Teams Wemhoff/Pohlmann.</p>

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