Erste Legdener Bautage sind ein Erfolg

Im Dorf Münsterland

Es hatte durchaus bei einigen der rund 35 Aussteller Skepsis gegeben, ob sich der Stand bei der Messe im Dorf Münsterland lohnen würde. Am Sonntag aber zeigte sich jeder zufrieden mit dem Zuspruch.

LEGDEN

, 12.11.2017, 18:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die ersten Legdener Bautage fanden guten Zuspruch.

Die ersten Legdener Bautage fanden guten Zuspruch. © Ronny von Wangenheim

René Reining von der Firma Teha-Dach aus Vreden gehört dazu. Nicht nur, dass der Publikumszuspruch sowohl am Samstag als auch am Sonntag gut war. Noch besser: „Viele kamen sehr gut vorbereitet, hatten manchmal sogar Pläne in der Hand“, erzählt er: „Wir sind positiv begeistert.“ Maria Berning und Jan Tenberge aus Neuenkirchen gehören dazu. „Wir sind schon beeindruckt von dem guten Ambiente“, sagen sie, bevor sie sich von René Reining erklären lassen, wie Häuser in Holzrahmenbauweise entstehen.

Leuchtende Augen bekommt auch Messeveranstalter Alfred Bokelmann, wenn er nach einem Zwischenfazit gefragt wird. Die Besucher, die Aussteller sind zufrieden – da setzt er jetzt schon fest, dass die ersten Legdener Bautage nicht die letzten bleiben werden. Das Dorf Münsterland, so sagt er, eigne sich sehr gut für diese regionale Baumesse.

Viele Ausstelle aus der Region

Die Aussteller würden beispielsweise schätzen, dass sie sogar zum Aufbau mit dem Hänger direkt ins Audimaxx hineinfahren können. „Woanders heißt es immer tragen, tragen, tragen“, sagt Alfred Bokelmann und lacht.

Die meisten der Aussteller kommen aus der Region. Christof Heimann hat die kürzeste Anfahrt aus dem nahen Gewerbegebiet Heying Esch in Legden. Die Firma „Drei P“ bietet alles rund um die Gestaltung von Außenanlagen. Die Legdener Firma teilt sich einen Stand mit einem ihrer Lieferanten, dem Steincenter Ahaus. Auch Christof Heimann hat festgestellt, dass viele Besucher gut vorbereitet sind und konkrete Fragen haben. Erste Aufträge haben sich angebahnt. Nicht nur aus der Umgebung, sondern auch aus dem Ruhrgebiet sind die Menschen gekommen, mit denen er geredet hat.

Einer der ungewöhnlichsten Aussteller ist Reiner Bollmer, der aus Wietmarschen angereist ist. Bei ihm sind Ulrich Farwick und Nicole van Deenen stehen geblieben. Bollmer präsentiert Illusionsmalerei. Eine Wand, die vortäuscht, der Gang zu einem romantischen Weinkeller zu sein – das gefällt den beiden Besuchern aus Rosendahl. Sie wollen renovieren und haben sich deshalb auf den Legdener Bautagen umgesehen. Mit einer guten Idee für ihren (noch) unattraktiven Kellerabgang können sie nach Hause fahren.

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