Der Heilige Michael besiegt in der Offenbarung des Johannes den Satan, der dort als Drache bezeichnet wird. Die Figur des Erzengels in Asbeck an der Skulpoura steht in Siegerpose auf dem Kopf eines Drachens. © Heimatverein Asbeck
Heimatverein Asbeck

„Erzengel Michael“ steht wieder frisch restauriert an der Skulptoura

Gleich zwei gute Nachrichten für den Heimatverein Asbeck: Er wurde mit dem Heimatpreis des Kreises Borken ausgezeichnet, und der restaurierte Erzengel Michael steht wieder an der Skulptoura.

Für den Heimatverein Asbeck geht das Jahr 2020 mit zwei guten Nachrichten zu Ende: Er ist erster Preisträger beim Heimatpreis des Kreises Borken und erhält die dafür ausgelobten 5000 Euro. Wenige Tage später ist der Erzengel Michael auf der soeben ausgezeichneten Skultpoura „gelandet“, wie der Heimatvereinsvorsitzende Bernhard Laukötter mitteilt.

Figur des Heiligen Michael ist Teil der Skulptoura

Die Skulptur, die aus dem Jahr 1836 stammt, ist Teil der Skulptoura und gehört der Familie Schulze Ising. Sie steht in der Nähe des Hofs in Asbeck und als eines der religiösen Kunstwerke am kulturellen Rundweg. Beim Unternehmen von Thomas Lehmkuhl aus Steinfurt wurde der Heilige Michael restauriert.

„Einfach schön, dass das zu Weihnachten noch gelungen ist“, sagt Bernhard Laukötter erfreut, nun sei die Engelfigur wieder mit all ihren Facetten zu erkennen. Die Figur steht malerisch vor zwei Bäumen und ist sehr detailreich gearbeitet.

Der Heilige Michael besiegt in der Offenbarung des Johannes den Satan, der dort als Drache bezeichnet wird. Die Figur des Erzengels in Asbeck an der Skulpoura steht in Siegerpose auf dem Kopf eines Drachens.
Der Heilige Michael besiegt in der Offenbarung des Johannes den Satan, der dort als Drache bezeichnet wird. Die Figur des Erzengels in Asbeck an der Skulpoura steht in Siegerpose auf dem Kopf eines Drachens. © Heimatverein Asbeck © Heimatverein Asbeck

Der Heilige, der in der Offenbarung des Johannes mit seinen Engeln den Satan, der dort als Drache bezeichnet wird, aus dem Himmel befördert, trägt Rüstung und Schwert, hat ausladende Flügel und unter seinem linken Fuß liegt der Kopf des besiegten Drachens.

Skulptoura in Asbeck

  • Der rund 3,5 Kilometer lange Rundweg startet und endet am Dorfteich inmitten von Asbeck und führt vorbei an kulturellen Orten wie der Stiftsmühle, technischen Denkmälern, Kreuzwegstationen, historischen Bildstöcken, modernen Skulpturen und anderen Kunstwerken .
  • Zudem gewährt der Rundweg reizvolle Ausblicke in die freie Natur und führt vorbei am Naturdenkmal „Dicke Linde“, entlang der historischen Wallanlage am Haus Asbeck, bis hin zu Obstbaumwiesen und Blühstreifen.
  • Auf der Internetseite des Heimatvereins (www.heimatverein-asbeck.de) wird eine Rallye für Kinder (und Erwachsene) zum Download angeboten.

Über die Verleihung des Heimatpreises – mit dem ersten Platz darf der Heimatverein Asbeck die Region jetzt beim Landeswettbewerb vertreten – habe er sich sehr gefreut, so Bernhard Laukötter im Telefonat mit der Redaktion. Gewürdigt wurde die Skulptoura als Rundgang zur Ortsgeschichte, der kulturelle Orte, religiöse und technische Denkmäler, Kreuzwegstationen, Bildstöcke und moderne Skulpturen und Kunstwerke über einen Rundweg verbindet.

Video zur Preisverleihung in Corona-Zeiten

Aber genauso, und das können sich Interessierte in einem Video auf der Internetseite des Kults Westmünsterland (www.kult-westmuensterland.de) ansehen, hob Landrat Dr. Kai Zwicker bei der coronakonformen Online-Preisverleihung die „großartige Arbeit der vergangenen Jahre und Jahrzehnte“ des Asbecker Heimatvereins hervor.

Die Figur des Heiligen Michael an der Skulptoura ist aufwändig dargestellt - mit ausladenden Flügeln.
Die Figur des Heiligen Michael an der Skulptoura ist aufwändig dargestellt – mit ausladenden Flügeln. © Heimatverein Asbeck © Heimatverein Asbeck

„46 tolle Bewerbungen“, so Kreisdirektor Ansgar Hörster in seiner Laudatio für die Jury, seien insgesamt für den Wettbewerb unter dem Motto „Heimat verbindet“ eingegangen. Beeindruckt sei er davon, dass die Projekte „Anpacken“ und „Begeistern“ ausstrahlten, und er freute sich über viele „Begegnungsorte von großer Attraktivität“ im Kreis Borken.

„Hoffentlich in 2021“, sagte der Landrat, sollten die Preise noch an die drei Preisträger – neben dem Asbecker Heimatverein sind dies drei Ottensteiner Vereine, die sich gemeinsam um die „Wacholderheide Hörsteloe“ kümmern, und der Bocholter Verein Pro Barlo – sollten die Preise wird noch in „geeigneter Weise“ überreicht werden.

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Anne Winter-Weckenbrock

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