Fachmann soll klären, wie das historische Pflaster in Asbeck sicher wird

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Das historische Pflaster in Asbeck und die Parksituation mitten im Stiftsdorf waren Anlass für Kontroversen im Bauausschuss. Die UWG stellte Anträge. Es ging um Konzepte und um Geld.

Legden

, 29.02.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Drei Anträge hat die UWG bei den Haushaltsberatungen im Bauausschuss eingereicht. Erfolgreich war sie bei keinem von ihnen. Am Ende war die Fraktion trotzdem nicht ganz unzufrieden. Alle Anträge drehen sich um Asbeck.

Die Haushaltsberatungen sind immer Gelegenheit, eigene Vorstellungen für die Zukunft einzubringen. Der UWG ist das nicht erfolgreich gelungen – und wahrscheinlich hat sie auch nicht damit gerechnet. In der CDU findet sie regelmäßig einen Kontrahenten. Aber sie hat Diskussionen angestoßen, die in den kommenden Sitzungen ausführlich geführt werden können.

Antrag 1: Sanierung Kopfsteinpflaster

Die UWG wollte 20.000 Euro in den Haushalt einstellen für ein straßenbauliches/technisches Konzept zur Sanierung der historischen Pflaster vor allem in Asbeck, aber auch rund um den Busshook. Mit dem gleichen Antrag war sie 2019 gescheitert. Auch diesmal kam Gegenwind von der CDU.

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UWG-Fraktionsvorsitzender Gerd Heuser: „Wir haben schon viel ausprobiert. Das hat nicht funktioniert. Wir brauchen Fachleute, die uns beraten, wie das Pflaster saniert und erhalten werden kann.“ Thomas Kockentiedt (CDU): „Man kann auch einfach einen Fachmann bestellen und muss nicht gleich 20.000 Euro ausgeben.“ So wird es jetzt auch gemacht. In der Sitzung des Bauausschusses am 9. Juni, die im Dormitorium in Asbeck stattfindet, soll das Thema diskutiert und ein Fachmann eingeladen werden.

Antrag 2: Parksituation Asbeck

Um die Parksituation in Legden zu entschärfen, soll ein Parkplatzkonzept erstellt werden. 10.000 Euro sollten dafür laut UWG-Antrag in den Haushalt eingestellt werden. Besonders in Stifts- und Brückenstraße, so die Begründung der UWG, werden durch parkende Fahrzeuge gefährliche Situationen geschaffen. Gerd Heuser erläuterte, dass kürzlich ein Rettungswagen nicht bis zum Notfallhaus vordringen konnte. Heuser verweist auch auch das Mobilitätssicherungskonzept, demzufolge Handungsbedarf besteht.

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Bürgermeister Friedhelm Kleweken reagierte deutlich: „Asbeck ist ein kleines niedliches Dorf. Dafür ein Parkplatzkonzept zu entwicken, halte ich für völlig übertrieben. Man muss doch die Kirche im Dorf lassen.“ Das wollte Heribert Telgmann (UWG) nicht so stehen lassen. „Wenn die Kinder morgens zum Kindergarten gehen, können sie nicht den Gehweg nutzen, weil er zugeparkt ist.“

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Er regte an, eine Idee der Verkehrsschau mit dem Kreis Borken aufzugreifen und den Ortskern als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen. Kleweken. „Da spricht nichts dagegen. Dafür brauche ich aber kein Gutachten.“ Sigrid Goßling (SPD) vermittelte, und das nicht das erste Mal in der Sitzung: „Das ist kein Thema für die Haushaltsplanung, das muss im Bauausschuss diskutiert werden.“ So soll es jetzt kommen.

Antrag 3: Das Stiftshaus

Der dritte Antrag der UWG betrifft die Planungen zum Stiftshaus. Die UWG wollte die Planungskosten streichen lassen. Ihr fehlen Informationen zum Projekt.

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