Mit vielen Fotos: Feuerwehr bekämpft Flächenbrand auf 20.000 Quadratmeter großem Feld

mlzGroßeinsatz

20.000 Quadratmeter Acker und Strohballen sind verbrannt. Drei Löschzüge rückten nach Eißingort aus. Doch sie waren gut vorbereitet und brachten ein besonderes Fahrzeug mit zum Einsatz.

Legden

, 24.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Zu einem Flächenbrand ist am Mittwochnachmittag zunächst die gesamte Feuerwehr aus Legden und Asbeck in die Bauerschaft Eißingort ausgerückt. Bei Erntearbeiten war dort Stroh in Brand geraten. Die Flammen hatten sich in rasender Geschwindigkeit auf rund 20.000 Quadratmeter ausgebreitet. Auch etliche Großballen, die dort bereits gepresst lagen, gingen in Flammen auf.

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Feuerwehr kämpft nach Erntearbeiten auf 20.000 Quadratmetern gegen Flammen

Zu einem Flächenbrand in der Bauerschaft Eißingort sind am Mittwochabend die Feuerwehren aus Legden, Asbeck und Rosendahl ausgerückt. Ein rund 20.000 Quadratmeter großes Feld stand in Flammen.
24.07.2019
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Ein Güllefass mit rund 25.000 Litern Löschwasser erleichterte die Arbeiten. Für Einsätze wie diesen hatte die Feuerwehr das extra bei einem Lohnunternehmer aufstellen lassen. © Stephan Teine
Das Feuer hatte sich auf der Fläche rasend schnell ausgebreitet. Auch eine angrenzende Hecke drohte, in Flammen aufzugehen.© Stephan Teine
Von zwei Seiten bekämpfte die Feuerwehr den Brand auf dem Acker.© Stephan Teine
Mit bis zu zehn Löschfahrzeugen war die Feuerwehr im Einsatz.© Stephan Teine
Mit Atemmasken schützten sich die Feuerwehrleute gegen den beißenden Brandgeruch und die schädlichen Gase.© Stephan Teine
Mit Landmaschinen wurden die brennenden Großballen auseinander gezogen, um sie komplett abzulöschen.© Stephan Teine
Die Rauchsäule des Feuers war schon aus großer Entfernung zu sehen. Binnen weniger Momente hatten die Flammen auf den ganzen Acker übergegriffen.© Stephan Teine
Die Rauchsäule des Feuers war schon aus großer Entfernung zu sehen. Binnen weniger Momente hatten die Flammen auf den ganzen Acker übergegriffen.© Stephan Teine
Die Rauchsäule des Feuers war schon aus großer Entfernung zu sehen. Binnen weniger Momente hatten die Flammen auf den ganzen Acker übergegriffen.© Stephan Teine
Die Rauchsäule des Feuers war schon aus großer Entfernung zu sehen. Binnen weniger Momente hatten die Flammen auf den ganzen Acker übergegriffen.© Stephan Teine
Die Rauchsäule des Feuers war schon aus großer Entfernung zu sehen. Binnen weniger Momente hatten die Flammen auf den ganzen Acker übergegriffen.© Stephan Teine
Mit Landmaschinen wurden die brennenden Großballen auseinander gezogen, um sie komplett abzulöschen.© Stephan Teine
Die Rauchsäule des Feuers war schon aus großer Entfernung zu sehen. Binnen weniger Momente hatten die Flammen auf den ganzen Acker übergegriffen.© Stephan Teine
Auch Großballen, die bereits fertig gepresst auf dem Acker lagen, brannten völlig ab.© Stephan Teine
Die Rauchsäule des Feuers war schon aus großer Entfernung zu sehen. Binnen weniger Momente hatten die Flammen auf den ganzen Acker übergegriffen.© Stephan Teine

Nur durch das schnelle Eingreifen von Feuerwehr und mehreren Landwirten mit großen Maschinen konnte ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindert werden. Vor Ort waren in Spitzenzeiten 49 Feuerwehrleute aus Legden und Asbeck sowie 24 Einsatzkräfte vom Löschzug Rosendahl-Osterwick. Der Alarm war kurz nach 17 Uhr ausgelöst worden. Die Löscharbeiten zogen sich bis weit in den Abend, bis die letzten Glutnester abgelöscht waren.

Güllefass transportiert tausende Liter Löschwasser

Im Einsatz war auch ein großes Güllefass, das genau für solche Fälle bei einem Legdener Lohnunternehmen bereit gehalten wird. Damit wurden schon bei der Alarmierung 25.000 Liter Löschwasser auf das Feld im Außenbereich transportiert. Zum Vergleich: Ein Tanklöschfahrzeug, wie es bei der Feuerwehr in Legden und Asbeck eingesetzt wird, hat 2000 Liter Löschwasser in seinen Tanks an Bord. Bei einem Flächenbrand wie am Mittwochabend ist das gerade einmal der sprichwörtlich Tropfen auf den heißen Stein. Auch das Güllefass fuhr gleich mehrfach zwischen Ort und Brandstelle hin und her, um weiteres Löschwasser nach Eißingort zu transportieren.

Enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Landwirten

„Das Fass haben wir in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Landwirten dort bereitstellen lassen“, erklärte Klaus Uppenkamp, Leiter der Feuerwehr in Legden und Asbeck. Er lobte noch vor Ort die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Landwirten: „Wir haben im vergangenen Jahr einen Fragebogen verteilt, um die Zusammenarbeit mti den Landwirten weiter zu verbessern.“ Die Resonanz darauf sei sehr gut gewesen.

Feuer auf Rosendahler Gebiet

Streng genommen, befand sich der brennende Acker auf Rosendahler Gebiet. „Aber so ein Feuerwehrauto fängt ja nicht plötzlich an der Gemeindegrenze an zu bocken“, scherzte Klaus Uppenkamp. Als klar war, dass die Feuerwehr aus Rosendahl aber nicht die volle Stärke der Legdener Kollegen brauchte, habe er aber ein Löschfahrzeug zurück nach Legden beordert, um dort für den notwendigen Brandschutz in der Gemeinde wieder bereitzustehen. „Und noch auf der Rückfahrt wurden die Kollegen zum nächsten Einsatz gerufen“, erklärt er.

Flächenbrand bleibt kein Einzelfall

Für die Feuerwehr ist ein Brand wie am Mittwoch kein Einzelfall. Berthold Becker, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Rosendahl und Einsatzleiter vor Ort, berichtete von einem ganz ähnlichen Brand der sich just einen Tag vorher in Rosendahl ereignete.

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Mit Blick auf die aktuellen Witterungsbedingungen fürchtet Klaus Uppenkamp, dass es nicht der letzte Einsatz dieser Art gewesen ist. „Wir hoffen natürlich, dass es ruhig bleibt“, sagt er. Probleme mit Schauslustigen gab es übrigens bei diesem Einsatz nicht. Die hatten zuletzt Ende Juni bei einem ähnlichen Einsatz die Löscharbeiten massiv behindert.

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