Große Maschinen und kleine Tiere

Düstermühlenmarkt

Düstermühlenmarkt – ein Volksfest mit langer Tradition und alle Jahre wieder am letzten Wochenende im August ein Besuchermagnet. Trecker und Tiere, Kirmes und Krammarkt ziehen Zigtausende an. Und auch so manches Huhn hat schon am Sonntag schon ein neues Zuhause gefunden. Am Montag geht es weiter.

LEGDEN

von Susanne Menzel

, 27.08.2017, 17:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Große Maschinen und kleine Tiere

Große und kleine Tiere sind eine der Attraktionen auf dem Düstermühlenmarkt.

Samstagnachmittag. Es ist die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Während einige Helfer noch dabei sind, die abgeernteten Felder entlang der Straße mit Flatterband abzutrennen, um für die nächsten zwei Tage genügend Parkraum zu schaffen, rollen bereits die ersten Fahrzeuge samt Anhänger der Aussteller an.

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So war es auf dem Düstermühlenmarkt

Der Düstermühlenmarkt zieht mit seinem Angebot von Kirmes bis Krammarkt und Agrar- bis Tierschau alle Jahre wieder Zigtausende an. Auf den Wiesen der Bauerschaft Wehr war es am Sonntag wieder proppenvoll.
27.08.2017
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© Foto: Madlen Gerick
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© Foto: Anna-Lena Haget
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© Foto: Anna-Lena Haget
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Die Aussteller vom Heeker Marktplatz sind zufrieden mit der Resonanz. © Foto: Anna-Lena Haget
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Und Action: Mark Eul ist am Mikrofon im Kassenhäuschen in seinem Element.© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Bunte Luftballontiere made aus Holland© Susanne Menzel
Mit zehn Helfern aus Stadtlohn, Gescher, Legden und Reken war das DRK vor Ort vertreten und lief gruppenweise als Fußstreife über den Platz.© Susanne Menzel
Die sechsjährige Larisaa aus Legden ließ sich im Kinderbereich kostenlos als Blumenmädchen schminken.© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Mark Eul nimmt die Wagen des Musikexpress noch einmal genau unter die Lupe, bevor er sie für die Kunden zum Fahren frei gibt.© Susanne Menzel
: Einmal die Woche polieren die rumänischen Saisonarbeiter die silberfarbenen Einstiegsbleche auf Hochglanz.© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Eindrücke vom Sonntag auf dem Düstermühlenmarkt© Susanne Menzel
Schlagworte Legden

Die Wiesen der Düstermühle sind von der Straße kaum einsehbar, mannshoch steht der Mais davor. Doch die meisten kennen den Weg. „Wir sind schon ewig hier“, sagt grinsend ein Mitstreiter im Blaumann, der an dem Wochenende die Werbetrommel für Teebaumöl aus Australien rühren soll. Vereinzelt haben sich auch schon Besucher eingefunden, schlendern gemütlich über die Wiese, laufen zwischen den (noch) geschlossenen Fahrgeschäften entlang. 

Mark Eul kontrolliert seinen Musikexpress

Mark Eul läuft gerade seinen Musikexpress ab, kontrolliert jeden einzelnen der 20 Wagen. Währenddessen sind zwei seiner vier rumänischen Saisonarbeiter damit beschäftigt, die silberfarbigen Trittbretter auf Hochglanz zu polieren. „Diese Arbeit muss einmal in der Woche sein“, sagt der Chef. Ein sauberes, gepflegtes Ambiente ist die halbe Miete.

Zwei Tage dauert der Aufbau des riesigen Fahrgeschäftes, in dem gleich ein Anhänger integriert ist. Zwei weitere LKW zum Transport stehen im Hintergrund. „Man muss jede Schraube, jedes Einzelteil kennen“, sagt Mark Eul. „Es gibt niemanden, der einem da helfen kann. Der Hersteller hat den Musikexpress vor 37 Jahren angeliefert und aufgebaut. Ab da waren wir auf uns alleine gestellt und mussten sehen, wie wir damit fertig werden.“ Es scheint ja über all die Jahre geklappt zu haben.

Sonntagvormittag ist es mit der Ruhe vorbei

Sonntagvormittag. Die Ruhe ist vorbei, die Massen strömen in Richtung Festwiese. Geräusch- und Geruchskulisse haben sich verändert. Laut, nach Mandeln, Zuckerwatte, Würstchen duftend. Die Marktbeschicker haben ihre Stimmen geölt – und brüllen nun gegeneinander an.

Umhäkelte Decken, Messer, Haushaltsgeräte, Staubwedel, die obligatorischen Socken, der ultimative Kleinschnibbler, Mützen, Deko-Artikel – es gibt nichts, was es hier nicht zu kaufen gibt. Und so sind die Taschen schnell voll. Findige Marktbesucher haben gleich einen Roll-Caddy im Schlepptau. Da werden die Arme nicht so schnell müde.

Teenager pendelt im Laufschritt zwischen den Fahrgeschäften

Die Kirmes zieht dagegen Jung und Alt gleichermaßen in ihren Bann. Die Teenies pendeln im Laufschritt zwischen Musikexpress und Autoscooter. Morgens um 11 Uhr ist das auch noch problemlos möglich. Ab der Mittagszeit setzt dann das Schieben ein.

Gleiches Bild im Tierbereich. Eltern haben zum Teil Mühe, den Nachwuchs weiterzuziehen. Die ersten Tiere landen auch schon im mit Luftlöchern gespickten Karton. Vorzugsweise Hühner, Enten und Gänse finden ein neues Zuhause.

Der Düstermühlenmarkt, Wehr 154, ist am Montag von 8 bis 17 Uhr geöffnet.

 

 

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