Grundschüler erforschen heimische Natur

17.09.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ahaus Mit Jagdhornsignalen begann am Freitag für 250 Viertklässler der Grundschulen Alstätte, Ottenstein, Wessum und Graes wohl der schönste Schultag des Jahres: Der Hegering hatte zum Tag des Waldes zur Haarmühle eingeladen. Jagdhornbläser begrüßten die Grundschüler, die gerade auf ihren Rädern um die Ecke bogen.

In Kleingruppen geht es dann auf den rund zweistündigen Rundgang. Die "Rollende Waldschule" hat Tierpräparate aufgebaut, vom Hermelin im Schneepelz bis zum stattlichen Fuchs. Auf die Theorie folgt die Praxis. Mitglieder des Hegeringes laufen mit den Schülern in den Wald hinein, sprechen über Baumarten und verschiedene Techniken des Aufforstens. Im Venn überqueren die Gruppen die Grenze zu den Niederlanden. Dort liegt ein Naturschutzgebiet, in dem aus kahlen Lichtungen wieder Heide werden soll. Bei der nächsten Station demonstrieren Jagdhunde Schleppen und Wasserarbeit.

Am Ende des Parcours warten Falkner mit Wanderfalken und Frettchen, vom Abtragen bis zum Beizen wird die alte Jagdart vermittelt. Zuletzt dürfen die Kinder Frettchen und Falken streicheln und sogar einen Falken auf der Faust tragen.

Nach dem Rundgang trafen sich die Kinder noch einmal auf dem Grillplatz der Haarmühle, um Kuchen und Saft zu trinken. Dabei füllten sie einen Fragebogen aus, der ihnen pro richtigen Bogen 50 Cent für die Klassenkasse bescherte. Somit fand der erlebnisreiche Schultag seinen Abschluss. Hegeringsleiter Heinrich Lefert bezeichnete den Tag des Waldes als wichtiges Instrument der Umwelterziehung, die schon seit zehn Jahren Bestandteil der Hegeringsarbeit in Alstätte, Ottenstein, Wessum und Graes ist. www.Hegering-aowg.de

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