Gutachter kann Brandursache wegen Einsturzgefahr nicht genau ermitteln

mlzFeuer an der Eschstraße

Nach dem Hausbrand an der Eschstraße wird die Polizei ihre Ermittlung bald schließen müssen. Der Gutachter konnte nichts Genaues zur Brandursache sagen. Zurück bleibt ein immenser Schaden.

Legden

, 20.05.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die verkohlten Dachbalken und der ausgebrannte Giebel recken sich bedrohlich in den grauen Himmel. Bauzäune und rot-weißes Absperrband ziehen sich entlang der Grundstücksfront. Es ist ein trauriges Bild, das an der Eschstraße an den Brand von Anfang Mai erinnert.

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Feuerwehr löscht brennendes Wohnhaus an der Eschstraße in Legden

Die Löschzüge aus Legden und Asbeck und die Drehleiter der Feuerwehr aus Ahaus waren am Montagmittag im Einsatz, um das brennende Haus an der Eschstraße zu löschen.
06.05.2019
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Mit der Drehleiter der Ahauser Feuerwehr rückten die Einsatzkräfte auch von außen gegen die Glutnester im Dachstuhl vor.© Stephan Teine
Viel Betrieb in der kleinen Eschstraße: Das Feuer in dem Wohnhaus war in der Tenne ausgebrochen und hatte sich dann schnell auf den gesamten Dachstuhl ausgebreitet.© Stephan Teine
Die Feuerwehr war schnell vor Ort. Die Flammen hatten sich im Dachstuhl aber rasend schnell ausgebreitet. Das Dach war nach dem Feuer einsturzgefährdet.© Stephan Teine
Von der Tenne hatten sich die Flammen schnell ausgebreitet.© Stephan Teine
Unter schwerem Atemschutz war die Feuerwehr gleich mit mehreren Trupps im Einsatz.© Stephan Teine
Ein Blick in die Tenne, wo das Feuer ausgebrochen war.© Stephan Teine
Die Drehleiter der Feuerwehr aus Ahaus unterstützte die beiden Löschzüge aus Legden und Asbeck.© Stephan Teine
Die Drehleiter der Feuerwehr aus Ahaus unterstützte die beiden Löschzüge aus Legden und Asbeck.© Stephan Teine
Die Drehleiter der Feuerwehr aus Ahaus unterstützte die beiden Löschzüge aus Legden und Asbeck.© Stephan Teine
Von außen schlugen die Feuerwehrleute weitere Löcher in die Dachpfannen, um an die Brandherde heran zu kommen.© Stephan Teine
Mit 25 Feuerwehrleuten aus Legden, Asbeck und Ahaus war die Feuerwehr vor Ort.© Stephan Teine
Die Drehleiter der Feuerwehr Ahaus im Einsatz.© Stephan Teine
Zusätzlich per Drehleiter ging die Feuerwehr gegen die Flammen vor.© Stephan Teine
Auch von der Rückseite des Gebäudes versuchte die Feuerwehr, die Flammen einzudämmen.© Stephan Teine
Vom Dach des Hauses blieb nach den Flammen nicht viel übrig. © Stephan Teine
Ein Überblick über die Einsatzstelle an der Eschstraße.© Stephan Teine
Ein Überblick über die Einsatzstelle an der Eschstraße.© Stephan Teine
Starker Rauch hüllte während der Löscharbeiten auch die umliegenden Straßen und Häuser ein.© Stephan Teine
Der Blick über die Drehleiter der Ahauser Feuerwehr.© Stephan Teine
Die Feuerwehr hatte die Flammen schnell unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich aber noch bis in den Nachmittag.© Stephan Teine
Ein Überblick über die Einsatzstelle an der Eschstraße.© Stephan Teine
Ein Überblick über die Einsatzstelle an der Eschstraße.© Stephan Teine
Ein Überblick über die Einsatzstelle an der Eschstraße.© Stephan Teine
Ein Überblick über die Einsatzstelle an der Eschstraße.© Stephan Teine
Die Feuerwehr löscht einen Dachstuhlbrand in der Eschstraße in Legden.© Stephan Teine
Die Feuerwehr löscht einen Dachstuhlbrand in der Eschstraße in Legden.© Stephan Teine
Die Feuerwehr löscht einen Dachstuhlbrand in Legden© Stephan Teine
Die Feuerwehr löscht einen Dachstuhlbrand in der Eschstraße in Legden.© Stephan Teine
Die Feuerwehr löscht einen Dachstuhlbrand in der Eschstraße in Legden.© Stephan Teine
Die Feuerwehr löscht einen Dachstuhlbrand in der Eschstraße in Legden.© Stephan Teine
Die Feuerwehr löscht einen Dachstuhlbrand in der Eschstraße in Legden.© Stephan Teine
Schlagworte Feuerwehr in Legden

Was genau die Flammen damals ausgelöst hat, kann die Polizei auch zwei Wochen nach der Katastrophe nicht sagen. Ein Brandsachverständiger konnte sich die Brandstelle nicht aus der Nähe ansehen.

Gebäude bleibt einsturzgefährdet

Wie Thorsten Ohm von der Pressestelle der Polizei im Kreis Borken auf Nachfrage unserer Redaktion am Freitag erklärt, sei das Gebäude einsturzgefährdet. „Das Feuer hat vor allem die Tenne, wo der Brand ausgebrochen ist, schwer beschädigt“, sagt er. Demnach habe sich der Gutachter den Brandherd nur oberflächlich anschauen können. So gut wie ausgeschlossen ist aber, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. „Dafür hat es keinerlei Hinweise gegeben“, so Thorsten Ohm weiter. Ein technischer Defekt hingegen sei nicht auszuschließen.

Gutachter kann Brandursache wegen Einsturzgefahr nicht genau ermitteln

Noch ist die Brandstelle beschlagnahmt. Ein Schild neben der Tür weist darauf hin. © Stephan Teine

Thorsten Ohm geht nicht davon aus, dass es noch zu weiteren Untersuchungen kommt. „Da kommen wir ja nicht weiter“, sagt er. Wann das Gebäude freigegeben wird, konnte er nicht sagen.

Nachbarin alarmierte die Bewohner

Am 6. Mai war in den Mittagsstunden in der Tenne des Gebäudes plötzlich ein Feuer ausgebrochen. Eine Nachbarin hatte die Bewohner alamiert. Sie konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Die Freiwillige Feuerwehr Legden und die Besatzung der Drehleiter aus Ahaus hatten das Feuer zwar relativ schnell unter Kontrolle, von dem Haus war dennoch nicht mehr viel zu retten. Die Flammen richteten einen immensen Schaden an. Auf rund 500.000 Euro taxierte ihn die Polizei.

Eigentümer sind immer noch geschockt

Die Eigentümer des ausgebrannten Hauses wollten sich am Freitag gegenüber unserer Redaktion nicht näher äußern. Zu frisch sind noch die Eindrücke von dem Brand, zu groß noch die Unsicherheit, wie es weitergeht.

Die Eschstraße als Schulweg ist indes wieder freigegeben. Das bestätigt Bürgermeister Friedhelm Kleweken auf Nachfrage. Eine Gefahr bestehe durch den Giebel des Gebäudes nicht mehr. Die Gemeinde hatte unmittelbar nach dem Brand die Straße gesperrt und auch den dort verlaufenden Schülerverkehr umgeleitet.

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