Gute Stimmung auf der Lichtblicke-Gala

Im Dorf Münsterland

Gutes Essen, unterhaltsame Shows und dann noch etwas für den guten Zweck getan – für 520 Besucher hat sich der Besuch der Lichtblicke-Gala gelohnt.

LEGDEN

, 05.12.2016, 18:41 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bereits zum zehnten Mal lud Radio WMW in Kooperation mit dem Dorf Münsterland zur Lichtblicke-Gala ins Audimaxx ein. Am Ende gab es eine Spende in Höhe von 5720 Euro für den Verein „Lichtblicke“. Neben einem einzigartigen Menü aus geschmorten Ochsenbäckchen, Maishähnchen und Kabeljau-Filet sorgten die engagierten Künstler für ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Showprogramm. Moderator Benjamin Rotzler präsentierte die Highlights der vorangegangenen neun Veranstaltungen.

Beginnen durfte den Abend Kay Scheffel. Der Sänger, Komiker und Bauchredner brachte das Publikum schnell auf seine Seite und sorgte für lockere Stimmung im Saal. Vor dem Hauptgang hatte das in Stadtlohn beheimatete Schubert-Ballett seinen ersten Auftritt. Die Tänzerinnen und Tänzer schwebten federleicht über die Bühne.

Lockere Bauchmuskeln

Der Fürst der Finsternis, Martin Sierp, lockerte die Bauchmuskulatur vor dem Nachtisch mit seinem Comedy-Programm. Mit den Ems-Highlandern zog dann das Dessert in den Saal und Salip Tarakci, der kurzfristig Lou Dynia vertrat, spielte anschließend Stücke von Andreas Bourani und Eigenkompositionen. Am Samstag, 17. Dezember, veranstaltet der Nachwuchskünstler ein Sing together in der Ahauser Innenstadt. Jeder, der Lust hat, kann auf dem Marktplatz mit Salip musizieren.

Ein 15-minütiges Medley quer aus allen Musikrichtungen bot Ennui Marchetto. Der Verwandlungskünstler wechselte in Minutentakt seine selbst gebastelten Kostüme und zeigte dabei verschiedene Tanz- und Pantomime-Elemente. Die Zuschauer spendeten stehend Beifall. Ein akrobatisches Highlight zeigte die Showgruppe des TV Gronau. Zwischen Behandlungen im Krankenhaus turnten die Athleten und boten eine imposante Show.

Bombe platzt

Es folgten weitere Höhepunkte, nochmals trat Kay Scheffel auf und ließ zwei Zuschauer Bauch reden, Herr Niels zeigte, welch außergewöhnliche Körperbeherrschung er hat. Konrad Stöckel ließ zum Abschluss seines Auftritts eine Bombe platzen. Er steckte sich einen Silvesterkracher zwischen die Pobacken und eine „Freiwillige“ hatte das Vergnügen, diese zünden zu dürfen.

Den Schlusspunkt durfte noch einmal das Schubert- Ballett mit Tanzshow setzten, bei der Verabschiedung aller Künstler gab dann Susan Albers eine musikalische Zugabe. Der Beifall am Ende des kurzweiligen Abends war groß. Heinrich Lüdiger aus Südlohn kommentierte:„Ich war schon mal vor ein paar Jahren bei der Gala, aber mit dem heutigen Abend kann man das nicht vergleichen. Wir wurden von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten."

Lesen Sie jetzt