Hilfsprojekt soll gezielt Kindern und Jugendlichen in Moria helfen

Hilfsprojekte

Vor allem den Kindern und Jugendlichen, die als Geflüchtete in Moria gestrandet sind, möchten das Jugendhaus Pool und die „Kleine Modeboutique“ helfen. Ganz konkret, mit Kleidung oder Duschgel.

Legden

, 25.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Susanne Segbers und Susanne Wolter rufen mit Johannes Kuiper zu Sachspenden für Kinder und Jugendliche im Flüchtlingslager Moria auf. Sie wollen konkrete Hilfe leisten – mit Unterstützung der Legdener Bevölkerung.

Susanne Segbers und Susanne Wolter rufen mit Johannes Kuiper zu Sachspenden für Kinder und Jugendliche im Flüchtlingslager Moria auf. Sie wollen konkrete Hilfe leisten – mit Unterstützung der Legdener Bevölkerung. © Anne Winter-Weckenbrock

Die Berichte und Bilder von den Menschen, die als Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos leben und denen es am Nötigsten fehlt, sorgen auch in Legden für Betroffenheit. Nach dem Feuer in dem überfüllten Lager ist jetzt eine provisorische Zeltstadt aufgebaut worden – für 10.000 Menschen. Den Kindern und Jugendlichen dort können Legdener jetzt ganz konkret helfen: Mit Sachspenden.

Gezielt Kindern und Jugendlichen in Moria helfen

Johannes Kuiper, der Leiter des Jugendhauses Pool, hatte die Idee zu einer Hilfsaktion und fand in Susanne Wolter und Susanne Segbers von der „Kleinen Modeboutique“ (ehemals Kleiderkammer) Mitstreiterinnen. Sie rufen dazu auf, Kinderkleidung, warme Winterkleidung (Größe S), Socken und Unterwäsche (nur neue Ware), gut erhaltene Schuhe, Pampers und Hygieneartikel wie Seife, Duschgel oder Zahnpasta zu spenden.

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Sachspenden, die den schwierigen Alltag für Tausende Kinder und Jugendliche in dem Flüchtlingslager etwas erträglicher machen sollen. Angenommen werden die Spenden von Montag, 28. September, bis Freitag, 2. Oktober, jeweils von 15 bis 20 Uhr im Jugendhaus Pool, Nordring 37, oder in der Kleiderkammer nebenan.

Die drei Initiatoren erhoffen sich konkrete Hilfe. „Viele wollen kein Geld spenden, viele haben vielleicht noch gute Sachen zu Hause“, sagt Susanne Wolter. Die Spenden werden zur Organisation Gain nach Gießen gebracht, die für die Verteilung im Flüchtlingslager sorgt (www.gain-germany.org).

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