Jugendhaus Pool wird für 280.000 Euro saniert

mlzMitgliederversammlung

Das Jugendhaus Pool wird in diesem Jahr energetisch saniert. 280.000 Euro sind dafür eingeplant. Bei der Mitgliederversammlung des Trägervereins ging es aber auch um andere Themen.

Legden

, 01.04.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einiges vorgenommen hat sich das Jugendhaus Pool. Bei der Mitgliederversammlung des Trägervereins für die offene Kinder- und Jugendarbeit Legden/Asbeck, zu der der Vorsitzende Thomas Brinkmann begrüßte, ging es um das Jahresprogramm, um die Sanierung und um künftige Ausbildungsplätze.

Das Jugendhaus Pool möchte einen Platz anbieten für eine praxisorientierte Ausbildung als Erzieher (PiA). Das ist möglich, so Jugendhaus-Leiter Johannes Kuiper, durch die Kooperationsverträge mit dem Berufskolleg Canisiusstift und dem Berufskolleg Lise Meitner in Ahaus sowie der Kontaktaufnahme mit der Liebfrauenschule in Coesfeld.

Über drei Jahre lassen sich gut Beziehungen aufbauen

Außerdem besteht mit der Anerkennung als Einsatzstelle im Bundesfreiwilligendienst die Möglichkeit, einen Bufdi einzustellen. Nach wie vor kann auch eine Honorarkraft beschäftigt werden. Aufgrund der gemeinsamen Förderung von PiA und Bufdi durch den Kreis Borken und die Gemeinde Legden soll zunächst versucht werden, PiA zu besetzen, um eine Ausbildungsstelle anbieten zu können. Johannes Kuiper: „PiA bietet die Chance, dass ein Auszubildender drei Jahre bei uns bleibt. So können besser Beziehungen aufgebaut werden.“

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Möglichst in den Sommerferien soll das ehemalige Freibadgebäude energetisch saniert werden. Fenster und Dach müssen erneuert werden. Dafür stehen 280.000 Euro im Haushalt bereit. Die Aufträge sind bereits vergeben. Abgeschlossen ist bereits die Renovierung der Toiletten. „Die Kinder und Jugendlichen schätzen die Neuanschaffungen und Renovierungen. Sie achten wieder mehr auf die Einrichtungsgegenstände und verhalten sich umsichtiger und achten aufeinander“, so das Resümee bei der Mitgliederversammlung.

Fest der Kulturen hat sich gut etabliert

In ihrem Rückblick hoben Johannes Kuiper und Rieke Fränkert, Erzieherin im Anerkennungsjahr, einige Höhepunkte hervor. Dazu gehört das Fest der Kulturen im Sommer, das sehr gut angenommen wird und ein großes Netzwerk zusammenbringt. Das Jugendhaus selbst mit seinem regelmäßigen Programm besuchen rund 60 Jugendliche als Stammbesucher. 31 Stunden hat das Pool in der Woche geöffnet. „Da liegen wir kreisweit vorne“, so Johannes Kuiper.

Erfolgreich war die Gedenkstättenfahrt im vergangenen Sommer nach Hamburg. 25 Jugendliche aus Legden und Osterwick besuchten dort mehrere Gedenkstätten und arbeiteten das Erlebte gemeinsam auf. Auch in diesem Jahr soll möglichst wieder eine solche Fahrt stattfinden. Ziel wäre dann München. „Die Jugendlichen erleben Geschichte ganz anders. Sie sehen auch den aktuellen Bezug zur Flüchtlingspolitik heute“, so Johannes Kuiper.

Spielgeräte für den Außenbereich sollen angeschafft werden

Für die Zukunft setzt der Trägerverein auch auf Zuschüsse. So konnte bereits eine neue Slacklineanlage über das NRW-Förderprogramm „Heimat-Scheck“ finanziert werden. Jetzt besteht die Hoffnung auf eine Förderung aus dem Regionalbudget. Hier fördert die Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden Vereine und Einrichtungen aus der Region bei Kleinprojekten bis 20.000 Euro mit 80 Prozent. Der Antrag ist gestellt, so Geschäftsführer Dieter Berkemeier. Über das Programm sollen Spielgeräte für den Außenbereich angeschafft werden.

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