Kinder suchen Ostereier im Dahliengarten

Aktion nach der Familienmesse

In den Beeten im Dahliengarten liegt Pferdemist zum Düngen der Erde, die Bäume sind kahl und von farbenfrohen Dahlien ist noch nichts zu sehen. Doch in den Büschen, Beeten und Sträuchern leuchtet es dennoch bunt: Ostereier und Schokoladenhasen haben Mitglieder des Vereins Dahliengarten Legden dort versteckt.

Legden

, 28.03.2016, 19:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kinder suchen Ostereier im Dahliengarten

Antonia freut sich über eine ganze Tüte voller Eier und Schokolade.

Noch ist es ruhig in dem kleinen Garten hinter der Kirche. Die Kinder sind mit ihren Eltern noch im Familiengottesdienst. Die Vereinsmitglieder sind gerade fertig geworden mit Verstecken. „300 bunte Eier und ganz viel Schokolade haben wir in einer halben Stunde versteckt“, sagt Angelika Hoffmann. Einen kleinen Korb mit Schokolade haben sie allerdings zurückgehalten. „Damit auch die Letzten noch was kriegen.“ Die Eier hat die Kirchengemeinde gespendet, die Vereinsmitglieder haben Kuchen gebacken und Kaffee gekocht.

Osterhase im Baum

Mit einem Laufrad kommt die zweijährige Lea in den Dahliengarten gefahren. Sie ist die Erste, die sich auf die Suche macht. Sofort fällt ihr Blick auf einen Schokoladenosterhasen. Er liegt in einem Astloch in einem großen Baum. Da muss ihr Vater Christoph Strätker helfen. Zuhause gab es eigentlich schon genug Schokolade und Eier, aber ein Teil ist schon noch in Ordnung“, sagt Mutter Anne Strätker.

Dann ist die auch Messe vorbei und viele Kinder stürmen in den Dahliengarten. Sie durchsuchen die Beete, strecken sich nach Schokoladeneiern in den Bäumen und bücken sich, um Ostereier aufzuheben. Die neunjährige Antonia hat schnell ihre Tüte gefüllt. Stolz zeigt sie ihrer Mutter, was sie alles gefunden hat: „Am meisten habe ich bei den Bänken und den Steinen gefunden.“

Gänseei entdeckt

Auf der anderen Seite des Gartens haben zwei Jungs ein ganz besonderes Ei entdeckt. Es ist viel größer als die anderen Eier und auch nicht bunt, sondern weiß gefleckt. Das Ei liegt auf der anderen Seite des Zauns – im Gänsegehege. „Ich hole es euch“, sagt Pfarrer Christian Dieker und klettert kurzerhand über den Zaun. Kurze Zeit später drückt er den Jungs das Gänseei in die Hand.

Dahliengarten ist beliebter Treffpunkt

Bereits nach einer Viertelstunde ist der Trubel vorbei. In Windeseile haben die Kinder fast alle Verstecke gefunden. Mit vollen Tüten und einem Lächeln auf dem Gesicht gehen sie mit ihren Eltern nach Hause. Nur einige hartnäckige Kinder suchen noch. Zwei Mütter stehen zusammen und trinken Kaffee, während ihre Kinder auf den Spielgeräten spielen. Eine andere Familie guckt, ob sie in der Bücherkiste noch etwas Passendes findet. „Der Dahliengarten ist inzwischen zu einem beliebten Treffpunkt geworden“, sagt Angelika Hoffmann.

„Ich habe noch ein Ei gefunden“, ruft die fünfjährige Charlotte. Sie hat weiter die Beete durchsucht. „Das hier lag hinter einem Busch. Das konnte man fast gar nicht sehen“, erzählt sie stolz. Dann geht auch sie mit ihrer Mutter nach Hause. „Im letzten Jahr haben wir im Sommer noch einige Überbleibsel gefunden“, sagt Hoffmann lachend. „Mal gucken, was wir in diesem Sommer finden.“

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