Kunst schenkt Kraft und Freude

Hospizbewegung

„Ein Abend mit Sonja Meijer“ – zu dieser gut besuchten Veranstaltung der Hospizbewegung St. Franziskus Legden-Asbeck begrüßte die Vorsitzende Roswitha Schlätker am Mittwochabend im Haus Weßling viele Zuhörer und besonders die Referentin Sonja Meijer, Künstlerin und Zeichentherapeutin aus den Niederlanden.

LEGDEN

von Von Peter Birkelbach

, 14.10.2011, 17:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Karin Kleweken und Roswitha Schlätker von der Hospizbewegung mit Sonja Meijer (v. l.) im Haus Weßling.

Karin Kleweken und Roswitha Schlätker von der Hospizbewegung mit Sonja Meijer (v. l.) im Haus Weßling.

Sonja Meijer erzählte einfühlsam und mit viel Fingerspitzengefühl von der Begegnung mit Marian Harmsen aus Doetinchem, die sie – unheilbar an Brustkrebs leidend – in der Zeit ihres Sterbens begleitet und sie dazu ermutigt hat, ihr Leben und Sterben in Mandalas darzustellen. In den Bildern wird sichtbar wie Marian Harmsen ihre Freude, Hoffnung, Liebe, Kraft, Wut und Enttäuschung ausdrückte. Diese Art der Betrachtung soll helfen, Tabus zum Thema Tod und Sterben zu durchbrechen – das war die Absicht der Hospizbewegung an diesem Abend. Tatsächlich entspann sich auch eine rege Diskussion. Dass Kunst nicht heilen, aber Kraft und Freude schenken kann, zeigte Sonja Meijer den Besuchern eindrucksvoll. Ein Buch über Marian Harmsen und ihre Mandalas ist in Arbeit, aber noch nicht fertiggestellt.

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